Grüne fassen Ja-Parole zur Individualbesteuerung

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Chur,

Die Grünen Schweiz haben am Samstag in Chur die Halbierungs-Initiative klar abgelehnt. Sie sagten Ja zur Individualbesteuerung. Weiter sprachen sie die Delegierten gegen die Bargeld-Initiative und für den Gegenvorschlag zur Bargeld-Initiative aus.

Delegierte hängen ein Transparent am Rednerpult an der Delegiertenversammlung der Grünen Schweiz in Chur auf.
Delegierte hängen ein Transparent am Rednerpult an der Delegiertenversammlung der Grünen Schweiz in Chur auf. - KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER

Ein klares Ja gab es zur Individualbesteuerung. Diese stelle sicher, dass alle Ehepartner vom Steueramt gleich behandelt würden. Dadurch würden insbesondere Frauen und Mütter finanziell unabhängiger und hätten eine bessere Altersvorsorge«, stellte die St. Galler Nationalrätin Franziska Ryser fest.

Die Delegierten sprachen sich anschliessend einstimmig gegen die SRG-Initiative aus. Die Partei bezeichnete das auch als Halberungsinitiative bekannte Volksbegehren als «Anti-SRG-Initiative». Es sei gefährlich, das Budget der SRG zu halbieren, während gleichzeitig Falschinformationen die Welt überschwemmten. «Wir brauchen ausgewogene Informationen und Debatten in allen Regionen des Landes», sagte der Luzerner Nationalrat Michael Töngi.

Die Grünen lehnten zudem die Bargeld-Initiative ab, unterstützen aber den vom Bundesrat und Parlament erarbeiteten Gegenvorschlag. Über alle drei Vorlagen entscheiden die Stimmenden am kommenden 8. März. Gleichentags kommt auch die Klimafonds-Initiative zur Abstimmung, die von den Grünen selbst stammt.

Kommentare

User #1675 (nicht angemeldet)

Die nachhaltigen Grünen träumen auch von einer 12 Millionen Schweiz. Irgendwie haben sie ihren Parteizweck vergessen.

User #5637 (nicht angemeldet)

Unglaublich dass sich die Grünen für die super Reichen einsetzen. Damit diese noch mehr Reisen, shoppen und die Umwelt belasten. Wahrend die normale Familie sich noch mehr einschränken muss.

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