Hunderte trauern in Lutry um Opfer von Crans-Montana

Keystone-SDA
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Paudex,

Mehrere hundert Menschen haben am Samstagnachmittag in Lutry zusammengefunden, um der Opfer von Crans-Montana zu gedenken. Die Waadtländer Gemeinde ist von der Brandkatastrophe schwer getroffen.

Hunderte marschierten am Samstag in Stille durch Lutry, um sich mit den Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana zu solidalisieren.
Hunderte marschierten am Samstag in Stille durch Lutry, um sich mit den Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana zu solidalisieren. - Keystone/VALENTIN FLAURAUD

Vor Beginn des Trauermarsches versammelten sich Angehörige der Verstorbenen hinter einem grossen weissen Banner mit der Aufschrift «Hommage aux victimes de Crans-Montana. Justice et vérité» («Gedenken an die Opfer von Crans-Montana. Gerechtigkeit und Wahrheit») in schwarzen Buchstaben.

Vor Dutzenden Schweizer und internationalen Medien ergriffen Eltern der Verstorbenen nacheinander das Wort. «Wir stehen nicht vor Ihnen, um ins Rampenlicht zu treten. Licht muss auf Gerechtigkeit und Wahrheit fallen», sagte eine Mutter, die ihren Sohn verloren hatte.

«Heute bin ich Mutter von 156 Kindern», sagte ein anderes Elternteil auf Italienisch in Anspielung auf die Zahl der Opfer der Tragödie. Seine Botschaft: «Nie wieder».

Ab kurz nach 14.45 Uhr zogen die Trauernden durch die Strassen von Lutry, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Im Laufe des Trauermarsches schlossen sich demnach viele Menschen an. Schätzungsweise tausend Personen waren schliesslich daran beteiligt.

Sie waren angeführt von der Organisatorin der Veranstaltung, die den Opfern nahesteht. Sie hielt ein Schild mit der Aufschrift «Ihr seid nicht allein» in den Händen. Zahlreiche Menschen trugen Rosen.

Mehrere Opfer der Brandkatastrophe von der Silvesternacht lebten in Lutry. Besonders betroffen war der örtliche Fussballverein, da sich zahlreiche Junioren zum Zeitpunkt des Brandes in der Bar «Le Constellation» befanden. Sieben Mitglieder des Vereins kamen ums Leben.

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Kommentare

User #9569 (nicht angemeldet)

Hört langsam auf mit dieser traurigen Story! Wer soll noch alles in den Dreck gezogen werden? Lasst die Justiz richten.

User #3549 (nicht angemeldet)

Das hätte überall passieren können.

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