Witkoff und Dmitrijew sprechen von konstruktivem Treffen

Keystone-SDA
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Bern,

Vor neuen Verhandlungen an diesem Sonntag in Abu Dhabi über eine Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ist der Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew wieder in die USA gereist. Es habe ein konstruktives Treffen mit der US-Delegation gegeben, teilte Dmitrijew bei X nach dem Treffen in Miami mit. Er habe auch produktive Gespräche geführt mit einer Arbeitsgruppe zu den amerikanisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen. Er traf mit dem US-Sondergesandten von Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, zusammen.

ARCHIV - Der Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew (l) und der Sondergesandte von US-Präsident Trump, Steve Witkoff. Foto: Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/Archivbild
ARCHIV - Der Kreml-Unterhändler Kirill Dmitrijew (l) und der Sondergesandte von US-Präsident Trump, Steve Witkoff. Foto: Vyacheslav Prokofyev/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa/Archivbild - Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Vyacheslav Prokofyev

Witkoff schrieb zu dem Treffen, es hätten produktive und konstruktive Gespräche mit Dmitrijew im Rahmen des Vermittlungsversuchs der USA zur Lösung des Ukraine-Kriegs stattgefunden. Man sei durch das Treffen bestärkt in der Ansicht, dass Russland darauf hinarbeite, Frieden in der Ukraine zu sichern. Von US-Seite waren laut Witkoff auch Finanzminister Scott Bessent, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Regierungsberater Josh Gruenbaum dabei.

Russen und Ukrainer wollen an diesem Sonntag in Abu Dhabi ihre am vergangenen Wochenende nach langer Zeit wieder aufgenommenen direkten Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges fortsetzen. Zwar sprachen die Verhandlungsteams immer wieder von konstruktiven Gesprächen, eine Einigung auf ein Friedensabkommen ist bisher aber nicht in Sicht.

Russland verlangt, dass sich die Ukraine auch aus jenen Teilen des Donbass – dieser umfasst die Gebiete Luhansk und Donezk – zurückzieht, die weiter von Kiew kontrolliert werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte solche Gebietsabtretungen wiederholt abgelehnt.

Nach dem Treffen des Russen Dmitrijew mit der US-Delegation teilte Selenskyj mit, dass Kiew nun konkrete Angaben zu weiteren Treffen in der nächsten Woche erwarte. «Die Ukraine ist bereit, in allen Arbeitsformaten mitzuarbeiten. Wichtig ist, dass es Ergebnisse gibt», sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft. Die für Sonntag geplanten Verhandlungen in Abu Dhabi erwähnte er nicht.

Russland erklärte sich nach einer Bitte von US-Präsident Donald Trump bereit, wegen der extremen Kälte und der ohnehin grossen Schäden in Kiew und anderen Städten von neuen Angriffen auf die Energieinfrastruktur zeitweilig abzusehen. Angriffe auf andere Ziele wurden fortgesetzt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass die begrenzte Feuerpause nur bis zu diesem Sonntag gelte, um für die Verhandlungen eine gute Grundlage zu schaffen.

Die Ukraine wehrt sich seit bald vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg.

Kommentare

User #5617 (nicht angemeldet)

Die quasseln seit einem Jahr von Fortschritt und guten Gesprächen. Die Frage ist nur für wen...

User #4986 (nicht angemeldet)

Egal was die Besprechen, Selensky und die EU sind dagegen. und werden den Krieg weiter Führen.

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