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    CDU-Hochburg in Ostdeutschland schreibt Brandbrief an Merz

    Keystone-SDA
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    Deutschland,

    In Grossbeeren bei Berlin, das als CDU-Hochburg in dem ostdeutschen Bundesland Brandenburg gilt, hat die CDU einen Brandbrief an Kanzler und Parteichef Friedrich Merz geschrieben. Nach dem Wahldebakel in Sachsen-Anhalt und seinem Auftritt bei der gestrigen Generaldebatte wächst der Druck auf Merz.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Foto: Christoph Soeder/dpa
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. Foto: Christoph Soeder/dpa - Keystone/dpa/Christoph Soeder

    «Wir brauchen keine CDU-Führung, die der Basis erklärt, warum ihre Politik eigentlich richtig sei. Wir brauchen eine CDU-Führung, die bereit ist, sich zu fragen, warum immer weniger Menschen diese Politik für richtig halten», schreibt der Vorsitzende der CDU Grossbeeren, Adrian Hepp, bei Facebook, stellvertretend für insgesamt 33 Mitglieder, die namentlich aufgeführt sind. Darunter ist auch Bürgermeister Martin Wonneberger. «Herr Merz, jetzt ist Führung gefragt!»

    Die Christdemokraten der Gemeinde im Landkreis Teltow-Fläming halten den AfD-Sieg und das Debakel für die CDU bei der Landtagswahl im ostdeutschen Land Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag nicht für einen «Betriebsunfall». «Wir verlieren Wähler nicht deshalb, weil diese Menschen plötzlich radikal geworden sind», heisst es in dem Brandbrief. «Wir verlieren einen erheblichen Teil von ihnen, weil sie das Vertrauen in die CDU und in die Fähigkeit der etablierten Politik verloren haben, ihre Probleme tatsächlich zu lösen.»

    Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fuhr die AfD mit 43,8 Prozent einen haushohen Sieg ein und konnte ihr Ergebnis von 2021 mehr als verdoppeln. Die CDU stürzte um fast 20 Prozentpunkte auf 17,2 Prozent ab. Bei der Landtagswahl 2024 fuhr die CDU in Brandenburg mit 22,7 Prozent ihr bestes Ergebnis ein.

    Christdemokraten vermissen Reformen

    Die 33 CDU-Mitglieder vermissen die versprochenen Reformen. «Wir sind mit dem Versprechen angetreten, Deutschland wirtschaftlich wieder auf Kurs zu bringen, Bürger und Unternehmen zu entlasten, Energie bezahlbarer zu machen, Migration konsequenter zu steuern, Bürokratie abzubauen und dafür zu sorgen, dass sich Leistung wieder lohnt», schreiben sie. «Doch was davon ist bei den Menschen bisher tatsächlich angekommen?»

    Einen Rücktritt von Merz fordern sie nicht. «An dem Punkt sind wir noch nicht», sagte der Vorsitzende der CDU Grossbeeren, Hepp, der Nachrichtenagentur DPA. «Wir wollen nochmal das letzte Mal die Hand reichen.»

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    Kommentare

    User #3809 (nicht angemeldet)

    Die AfD politisiert auch für fremde Mächte, wie die un-neutrale SVP.

    User #4012 (nicht angemeldet)

    Es ist sicher, dass Putlertröllchen sehr dumm sind, die Lügen des psychopathischen Schlächters, der Kindermörders, des Kriegsverbrechers Putler verbreiten. Sie sind das Letzte, was wir hier brauchen - in der freien Welt.

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