Beachvolley-Star: «In Dusche wurde von unten rein fotografiert!»
Die frühere deutsche Beachvolleyballerin Karla Borger blickt auf ihre Karriere zurück. Sie erzählt von Fotos unter der Dusche und Anfragen für ihre Bikinihose.

Das Wichtigste in Kürze
- Karla Borger erzählt von Zuschauern, die sie unter der Dusche fotografierten.
- Die deutsche Beachvolleyballerin bekam auch Kaufanfragen für ihre Bikinihose.
- Im Sommer hat Karla Borger ihre Karriere beendet.
Karla Borger gehört zu den erfolgreichsten Beachvolleyballerinnen Deutschlands. 2013 wurde sie Vize-Weltmeisterin, dazu kommen zwei Olympia-Teilnahmen. Im Sommer hat die 37-Jährige ihre Karriere beendet.
Jetzt spricht sie im Podcast «Behind the Athletes» offen über die Schattenseiten ihres Sports.
Kameras an der Dusche
Besonders ein Turnier in Südkorea ist ihr in Erinnerung geblieben. «Ich habe noch nie so viele Kameras bei Zuschauern beim Beachvolleyball gesehen», sagt Borger. «In der Dusche wurde von unten rein fotografiert!»

Neben den Feldern standen kleine Kabinen, in denen sich die Spielerinnen nach dem Spiel abspülten. Zuschauer hielten ihre Kameras von unten in die Kabinen und fotografierten die Frauen heimlich. «Da ist dann auch gleich jemand gekommen und hat die weggescheucht. Aber das gab es alles.»
Karla Borger sollte Socken verkaufen
Damit nicht genug. «Du kriegst auch Anfragen, dass jemand deine Bikinihose kaufen möchte», erzählt Borger.
Sogar ihre Socken wollte jemand haben. Ihre Antwort war klar: «Nein!»
Lange gab es im Beachvolleyball strenge Kleidervorschriften für Frauen. Inzwischen wurden sie gelockert. Borger sieht die knappe Kleidung pragmatisch: «Es ist Arbeitskleidung.»

Bei grosser Hitze sei man froh, wenig anzuhaben. Trotzdem habe es viele Situationen gegeben, die sie «ultra-strange» fand.












