Bund hilft mit 13,5 Millionen Franken in Kriegsgebieten
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stellt für humanitäre Hilfe im Nahen und Mittleren Osten 13,5 Millionen Franken bereit. Das Geld geht an Hilfsorganisationen, die sich vor Ort für die Betroffenen einsetzen.

«Die humanitären Folgen des Konflikts im Iran gehen weit über die Landesgrenzen hinaus», schrieb das EDA am Donnerstag in einer Mitteilung. Deswegen soll der Millionenbetrag im Iran, im Libanon, in Syrien, Afghanistan und im Jemen der betroffenen Bevölkerung helfen.
Knapp die Hälfte des Betrages gehe ans Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK). Den Rest verteilt die dem EDA unterstellte Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) an das Libanesische Rote Kreuz, das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge, das Uno-Welternährungsprogramm und den Humanitären Fonds der Uno für Syrien.
Die Deza hatte bereits im März dieses Jahres 7,5 Millionen Franken für Soforthilfe bereitgestellt und ihre «Guten Dienste» angeboten.
Von den 7,5 Millionen Franken wurde ein Unterstützungspaket von 6,5 Millionen Franken im Libanon und Syrien eingesetzt. Davon stammten 3,5 Millionen Franken aus dem bestehenden Budget für humanitäre Nothilfe, während 3 Millionen Franken als zusätzliche Mittel freigegeben wurden. Die Hilfe sei eine Reaktion auf die gravierenden Auswirkungen des Krieges.
Für den Iran gab die Schweiz damals 1 Million Franken als Soforthilfe frei. Sie folgte damit einem Nothilfeappell der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC).










