Im Westen Berns soll Wohnraum für rund 550 Personen entstehen

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Im Westen der Stadt Bern soll eine Überbauung mit über 200 Wohnungen, einem Einkaufszentrum und Gewerbeflächen entstehen. Das Volk kann darüber abstimmen.

In Bern-Bethlehem ist eine grosse Überbauung geplant mit rund 200 Wohnungen, einem Einkaufszentrum und Gewerbeflächen. Auch für eine Genossenschaft, die in der Arbeitsintegration tä...
In Bern-Bethlehem ist eine grosse Überbauung geplant mit rund 200 Wohnungen, einem Einkaufszentrum und Gewerbeflächen. Auch für eine Genossenschaft, die in der Arbeitsintegration tä... - Swisstopo

Für das Projekt braucht es eine Überbauungsordnung und einen Landtausch mit der Genossenschaft Migros Aare. Damit können beide Grundeigentümerinnen ihre Projekte auf eigenem Boden realisieren, und das Baurechtsland der Stadt kann konzentriert werden.

Da die getauschten Grundstücke nicht gleich viel wert sind, befinden die Stimmberechtigten zudem über einen Verpflichtungskredit von 5,6 Millionen Franken als Wertausgleich zugunsten der Migros.

Der allgemeine Steuerhaushalt der Stadt wird durch das Landgeschäft nicht tangiert; der städtische Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik übernimmt den Wertausgleich und profitiert im Gegenzug von höheren Baurechtszinseinnahmen.

Der Stadtberner Gemeinderat hat eine Vorlage dazu erarbeitet und zuhanden des Stadtrats verabschiedet, wie er am Donnerstag mitteilte.

Auf dem westlichen Teil des Geländes an der Riedbachstrasse befindet sich seit den 1960er-Jahren das eingeschossige «Zentrum Bethlehem». Das angrenzende Areal im Osten ist der heutige Standort der Band-Genossenschaft. Sie betreut Menschen mit Beeinträchtigungen auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt.

Nun entwickeln die Genossenschaft Migros Aare und die Stadt Bern das Gebiet zusammen mit der Band-Genossenschaft und der gemeinnützigen Baugenossenschaft Brünnen-Eichholz, wie aus einer Mitteilung der Stadtbehörden vom Donnerstag hervorgeht.

Entstehen soll Wohnraum für rund 550 Menschen sowie Arbeitsplätze für 500 Personen. Mehr als die Hälfte der rund 200 Wohnungen sollen dauerhaft in Kostenmiete vermietet werden.

Auf dem Areal sind fünf Baubereiche ausgewiesen, in zweien davon sind Gebäude von bis zu 30 Metern Höhe zulässig. Ein Baubereich ist ausschliesslich für gemeinnütziges Wohnen reserviert.

Zur Belebung des Quartiers sind in den Erdgeschossen am Holenackerplatz und am neuen Quartierplatz publikumswirksame Nutzungen wie Detailhandel und Gastronomie vorgeschrieben. Die Überbauungsordnung schreibt zudem die Schaffung einer Fusswegverbindung vom Tscharnergut über den Quartierplatz zur Parkanlage Brünnengut vor.

Das Areal ist gut an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Die Autoabstellplätze sind limitiert und müssen bis auf wenige Ausnahmen unterirdisch angelegt werden. Im November kann das Volk darüber abstimmen.

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