Bewaffnete töten 73 Menschen in Goldmine im Südsudan

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Südsudan,

Im Südsudan haben Bewaffnete Regierungsangaben zufolge 73 Menschen in einer Goldmine getötet. Die Gewalttaten nahe der Ortschaft Jebel Iraq im Bundesstaat Central Equatoria seien am Samstag aufgrund eines Streits um den Goldabbau entbrannt, sagte Vizepräsident James Wani Igga. Mindestens 25 weitere Menschen seien bei dem «abscheulichen Massaker» verletzt worden, andere seien geflohen. «Während die Suche nach den Vermissten weitergeht, befürchten wir, dass die Opferzahlen noch steigen könnten», sagte Igga.

Sudsüdan Tote
Auf diesem Screenshot aus einem Video sind abgedeckte Leichen zu sehen. - keystone

Welche Gruppe hinter dem Angriff steckt, blieb weiter unklar. Der Vizepräsident versprach, eine offizielle Untersuchung einzuleiten sowie Sicherheitsvorkehrungen an Bergbaustandorten und Handelszentren zu verbessern. Auch der Gouverneur des Bundesstaats Northern Bahr el Ghazal, Charles Madut, verurteilte die Tat. «Solch sinnlose Gewalt gegen unschuldige Zivilisten ist inakzeptabel und muss mit der ganzen Härte des Gesetzes geahndet werden», sagte Madut.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #1937 (nicht angemeldet)

wieso werden die kinder im iran nicht gezeigt die in der schule waren

Weiterlesen

a
52 Interaktionen
Durch Fenster
a
147 Interaktionen
«Zurück auf Feld 1»

MEHR IN POLITIK

Neutralitätsinitiative
4 Interaktionen
54 Prozent
Ali-Oesch Lüthi BiCT
267 Interaktionen
Bern
Andreas Breitenmoser
Hof zu Wil, Sparpaket
kim yo jong
2 Interaktionen
Pjöngjang

MEHR AUS SüDSUDAN

Blauhelme Südsudan
Juba
Blauhelme Südsudan
Nach Angriffen
Südsudan
1 Interaktionen
Juba
1 Interaktionen
Juba