Behörden: Mindestens 169 Tote bei Angriff auf Dörfer im Südsudan

    Keystone-SDA
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    Im Südsudan sind bei Angriffen auf mehrere Dörfer nach Angaben lokaler Beamter mindestens 169 Menschen getötet worden.

    Südsudan
    Die UN-Friedensmission im Südsudan (Unmiss) berichtet von Dutzenden Toten. - keystone

    Unbekannte bewaffnete Gruppen seien am Sonntag in Ortschaften im Verwaltungsbezirk Ruweng, der im Norden des Landes an den Sudan grenzt, eingefallen, sagte James Monyluak Mijok, der Informationsminister des Bezirks, der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Unter den Todesopfern befänden sich Kinder, Frauen und ältere Menschen sowie Sicherheitskräfte.

    Nyakenya Johannes Keah Ruai, die Informationsministerin des Bundesstaates Unity, in dem Ruweng liegt, sagte dem Lokalen Radiosender Tamazuj, die Regierung habe Soldaten in das Gebiet geschickt, um die Lage vor Ort zu entschärfen. Zudem seien Untersuchungen eingeleitet worden, um die Identität der Täter sowie die Ursache der Angriffe zu ermitteln.

    Auch die UN-Friedensmission im Südsudan (Unmiss) berichtete von Dutzenden Toten und bezeichnete die «eskalierende Gewalt» in der Region als «alarmierend». Mehr als 1.000 Zivilisten seien seit Sonntag auf eine Unmiss-Basis in der Region geflüchtet. Zahlreiche Verletzte erhielten dort medizinische Notfallversorgung.

    Das seit 2011 unabhängige ostafrikanische Land mit rund zwölf Millionen Einwohnern gilt seit mehreren Monaten als politisch unstabil. Einerseits kommt es immer wieder zu Zusammenstössen zwischen Sicherheitskräften der Regierungspartei SPLM und der Oppositionspartei SPLM-IO. Andererseits kommt es regelmässig zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen ethnischen Gruppen. Beobachter warnen vor einem Rückfall des Landes in einen Bürgerkrieg.

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    Kommentare

    ChanLee

    ehrlich interessiert kein mensch was die machen,wird sich nie einer der grossen einmischen

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