Auch SRG-Umfrage zeigt Nein-Trend bei Neutralitätsinitiative
Für die Neutralitätsinitiative zeigt sich rund sieben Wochen vor der Abstimmung eine klare Ablehnung ab. Bei der Ernährungsinitiative ist der Ausgang offen.

Das Wichtigste in Kürze
- Bei der Neutralitätsinitiative zeichnet sich ein klarer Nein-Trend ab.
- Der Ausgang bei der Ernährungsinitiative ist hingegen noch offen.
- Die eidgenössische Abstimmung findet in rund sieben Wochen, am 27. September 2026, statt.
Anfang August sprachen sich 54 Prozent der Befragten gegen die Neutralitätsinitiative aus, 42 Prozent dafür.
Das ging aus der Umfrage des Forschungsinstituts gfs.bern hervor, die im Auftrag der SRG erstellt und am Freitag veröffentlicht wurde. Die grösste Zustimmung erfuhr die Vorlage mit 86 Prozent bei der Wählerschaft der SVP.
Bei der Ernährungsinitiative präsentierte sich die Ausgangslage als Pattsituation. 49 Prozent der Stimmwilligen waren dagegen, 47 Prozent dafür. Hier zeigten sich klare Trennlinien zwischen den politischen Lagern, Geschlechtern und Sprachregionen.
Die Umfrage wurde zwischen dem 3. und 16. August bei über 17'000 Stimmberechtigten durchgeführt. Der statistische Fehlerbereich beträgt +/-2,8 Prozentpunkte.
Eine mitte Woche publizierte Tamedia-Umfrage zeigte gar noch deutlichere Nein-Anteile. Laut dieser Umfrage lehnen 62 Prozent die Neutralitätsinitiative ab. Und mit 65 Prozent Nein-Stimmen prognostizierte die Umfrage der Ernährungsinitiative eine noch deutlichere Ablehnung.












