Bürgenstock

    Bemühungen für Iran-USA-Gespräche auf dem Bürgenstock laufen

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Weiterhin sind auf dem Bürgenstock NW Diplomaten aus mehreren Ländern anwesend. Sie versuchen, doch noch direkte USA-Iran-Gespräche zu ermöglichen.

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    Der Bürgenstock NW bleibt derzeit für die Öffentlichkeit gesperrt. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut EDa bietet die Schweiz den Diplomaten «einen diskreten und verlässlichen Rahmen».
    • Zu den anwesenden Diplomaten machte das EDA «aus Vertraulichkeitsgründen» keine Angaben.

    Diplomaten aus mehreren Ländern versuchen zurzeit auf dem Bürgenstock NW, die direkten Gespräche zwischen den USA und dem Iran doch noch zu ermöglichen. Die Schweiz biete ihnen dazu «einen diskreten und verlässlichen Rahmen», teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Samstag mit.

    Zu den anwesenden Diplomaten machte das EDA «aus Vertraulichkeitsgründen» keine Angaben. Das US-Portal «Axios» und der Sender CNN hatten zuvor unter Berufung auf einen US-Beamten berichtet, dass der US-Unterhändler Steve Witkoff auf dem Weg in die Schweiz sei. Der Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, befinde sich dazu bereits in der Schweiz.

    Erste Gesprächsrunde wurde abgesagt

    Zur Besprechung der Fortsetzung der Verhandlungen in der Schweiz reiste der pakistanische Innenminister Mohsin Naqvi in den Iran. Dort waren Treffen mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf und Aussenminister Abbas Araghtschi geplant.

    Wird es noch zu Gesprächen auf dem Bürgenstock kommen?

    Washington und Teheran unterzeichneten diese Woche ein Rahmenabkommen, das eine Beendigung der Kampfhandlungen in der Region vorsieht. Weitere Verhandlungen über strittige Punkte wie das iranische Atomprogramm sollen innerhalb von 60 Tagen folgen. Eine erste Gesprächsrunde in der Schweiz, die für Freitag geplant war, fand wegen neuerlicher Angriffe zwischen der israelischen Armee und der Hisbollah-Miliz im Libanon nicht statt.

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    Kommentare

    User #1097 (nicht angemeldet)

    Wieso dürfen Agressoren den Militärflughafen Emmen benutzen? Was sind wir?

    User #2803 (nicht angemeldet)

    Wer nicht einmal versucht, hat bereits verloren. Wer handelt, hat zumindest eine Chance zu gewinnen. Es ist kaum nachvollziehbar, dass wegen weniger Personen, die keine Einsicht zeigen, ein solcher Missstand weiterbesteht. Die Kosten und Folgen tragen am Ende wir alle. Man sollte sich wirklich fragen, wie krank dieses System inzwischen geworden ist.

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