Iran-Gespräche: US-Unterhändler Witkoff auf dem Weg in die Schweiz
Die USA und der Iran wollen US-Medienberichten zufolge ihre Gespräche über ein Ende des Iran-Kriegs in Gang bringen.

Das Wichtigste in Kürze
- Das für Freitag geplante US-Iran-Treffen auf dem Bürgenstock wurde abgesagt.
- Dennoch soll sich Jared Kushner für Gespräche in der Schweiz aufhalten.
- Auch Trumps Unterhändler Steve Witkoff soll auf dem Weg in die Schweiz sein.
Wie das US-Portal «Axios» und der Sender CNN unter Berufung auf einen US-Beamten berichteten, ist der US-Unterhändler Steve Witkoff auf dem Weg in die Schweiz. Dort solle die erste Gesprächsrunde über ein mögliches Atomabkommen stattfinden.
Diese war eigentlich schon am Freitag angedacht gewesen, fand aber wegen erneuter gegenseitiger Angriffe zwischen der israelischen Armee und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon dann doch nicht statt.
Jared Kushner soll bereits in der Schweiz sein
US-Unterhändler Jared Kushner sei bereits in der Schweiz, berichtete «Axios». Auch Irans Aussenminister Abbas Araghtschi plane heute, in die Schweiz zu reisen, zitierte das US-Nachrichtenportal eine informierte Quelle.
Dies könne sich aber noch ändern. Die Iraner wollten zunächst abwarten, ob eine neue Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz hält, hiess es weiter.
Auch nach der Vereinbarung war es libanesischen Sicherheitskreisen zufolge erneut zu israelischen Angriffen gekommen. Israel und die Hisbollah hatten sich gegenseitig vorgeworfen, eine im Rahmenabkommen zwischen Washington und Teheran vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben. Wann die erste Gesprächsrunde nach Unterzeichnung des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran stattfindet, sei weiterhin unklar, hiess es in den Berichten.












