Bürgenstock

    Luzerner Aussenpolitiker begrüssen Treffen auf dem Bürgenstock

    Keystone-SDA Regional
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    Luzern,

    Die Luzerner Aussenpolitiker Franz Grüter (SVP) und Damian Müller (FDP) begrüssen das Treffen der USA und dem Iran auf dem Bürgenstock. Sie sehen es als Bestätigung der Rolle der Schweiz als neutraler und vertrauenswürdiger Ort für internationale Verhandlungen.

    Das Luxusresort auf dem Bürgenstock gehört dem katarischen Staatsfonds. Dort fand 2024 eine Ukraine-Friedenskonferenz statt. (Archivaufnahme)
    Das Luxusresort auf dem Bürgenstock gehört dem katarischen Staatsfonds. Dort fand 2024 eine Ukraine-Friedenskonferenz statt. (Archivaufnahme) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

    Am Freitag sollen Vertretungen der USA und des Irans auf dem Bürgerstock zu Verhandlungen über die Umsetzung des Abkommens zusammenkommen. An diesem Ort fand 2024 bereits eine Konferenz für einen möglichen Frieden in der Ukraine statt.

    Die Schweiz sei geschätzt als neutraler, sicherer und verlässlicher Gastgeber, wie Nationalrat Grüter auf Anfrage von Keystone-SDA mitteilte. Der Anlass stärke die Tradition der guten Dienste. Zugleich mahnt Grüter, den Termin nicht zu überhöhen: «Den eigentlichen Wert hat die Schweiz nicht wegen einer einzelnen prestigeträchtigen Konferenz, sondern wegen ihrer kontinuierlichen, oft unspektakulären Arbeit im Hintergrund», so Grüter.

    Für ihn wie auch für Ständerat Müller ist die Funktion der Schweiz als Schutzmacht, welche die US-Interessen im Iran vertritt, zentral. Die Schweiz verfüge über das nötige Vertrauen beider Seiten, betonte Müller. Die Konferenz auf dem Bürgerstock sei kein Zufall, «sondern das Ergebnis jahrzehntelanger, diskreter Diplomatie.»

    Die Vermittlung zwischen den beiden Kriegsparteien haben Pakistan und Katar übernommen. Die Hotelanlage auf dem Bürgenstock gehört dem katarischen Staatsfonds. Die Schweiz arbeitet in der Organisation mit und leistet Sicherheitsvorkehrungen, übernimmt also eine Nebenrolle.

    Ein aktiveres Engagement der Schweiz lehnt Grüter ab. Entscheidend sei, die Stärken Neutralität und Verlässlichkeit sowie die guten Dienste als Schutzmacht konsequent anzubieten. Wo die Schweiz gefragt ist, soll sie zur Verfügung stehen, «aufdrängen muss sie sich nicht», so der SVP-Nationalrat.

    Dem stimmt Müller zu. Die Stärke der Schweiz liege in «stiller, verlässlicher Diplomatie», so der FDP-Ständerat. «Nicht in medienwirksamer Aktivität».

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    Kommentare

    User #4055 (nicht angemeldet)

    Aber für die 13 AHV reicht es nicht

    User #1309 (nicht angemeldet)

    Die Schweiz bezahlt nur den ganzen Aufwand für dieses Treffen, welches vermutlich nichts bringen wird. Ein hoher Preis, um wieder einmal mehr gut da zu stehen. Die hätten das auch gleich in Frankreich abhalten können mit Trump. Dann hätte sein Untertan nicht auch noch anreisen müssen.

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