Belarus: Tichanowskaja verurteilt Verbot von Euronews-Webseite

    Keystone-SDA
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    Das autoritär regierte Belarus hat die Nachrichtenseite des TV-Senders Euronews als extremistisch eingestuft und damit verboten. Dagegen protestierte die im Ausland lebende belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja.

    ARCHIV - Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja steht im Gebäude des Europäischen Parlaments und spricht. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa
    ARCHIV - Die belarussische Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja steht im Gebäude des Europäischen Parlaments und spricht. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa - Keystone/dpa/Philipp von Ditfurth

    «Das ist ein Angriff auf die Pressefreiheit und macht die Nutzer zu Zielen der Unterdrückung», schrieb sie auf der Plattform X. Minsk reagiere damit auf die kritische Berichterstattung. Euronews sei eine Informationsquelle für «Millionen von Belarussen» gewesen.

    Am Dienstag hatte ein Gericht im Gebiet Mogiljow den Internetauftritt von Euronews auf eine Liste «extremistischer Materialien» gesetzt. Die Seite wird damit in Belarus blockiert. Für das Speichern und Verbreiten der Inhalte drohen Geld- und Haftstrafen. Die Ausstrahlung des Fernsehprogramms von Euronews wurde in Belarus bereits 2021 verboten. In der Ex-Sowjetrepublik ist Alexander Lukaschenko seit 1994 Staatschef.

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    Kommentare

    User #6239 (nicht angemeldet)

    Und was hat die EU gegenüber russischen Sendern gemacht?

    User #9916 (nicht angemeldet)

    Als ob russische Journalisten im Westen arbeiten dürfen. 😂😂😂

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