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    WEF-Gründer Schwab will Weltwirtschaftsforum in der Schweiz halten

    Keystone-SDA
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    Bern,

    WEF-Gründer Klaus Schwab will das Weltwirtschaftsforum in der Schweiz halten. Es brauche eine neutrale Plattform in der neutralen Schweiz, argumentiert er im Gespräch mit der «NZZ». Das WEF-Grundstück in Cologny bei Genf solle in öffentliche Hand übergehen.

    Blickt auch mit bald 88 Jahren immer noch in die Zukunft: WEF-Gründer Klaus Schwab. Damit das Weltwirtschaftsforum in der Schweiz bleibt, soll das Grundstück des Hauptsitzes in Cologn...
    Blickt auch mit bald 88 Jahren immer noch in die Zukunft: WEF-Gründer Klaus Schwab. Damit das Weltwirtschaftsforum in der Schweiz bleibt, soll das Grundstück des Hauptsitzes in Cologn... - KEYSTONE/AP/MARKUS SCHREIBER

    Der vor einem Jahr als Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums (WEF) Zurückgetretene schlägt vor, das wertvolle Grundstück am WEF-Hauptsitz gegen ein lebenslanges Nutzungsrecht der öffentlichen Hand zu übertragen und es so Immobilienspekulationen zu entziehen. «Mir ist wichtig, dass das Forum und die von mir gegründete Stiftung ihrem Zweck und der Schweiz verbunden bleiben», sagte er im Gespräch mit der «NZZ» in deren Samstagsausgabe.

    Damit wolle er auch verhindern, dass das Weltwirtschaftsforum eines Tages nach Singapur oder in die USA verlegt werde. «Wenn sich die künftige Stiftungsleitung der Schweiz verpflichtet fühlt, sehe ich überhaupt keinen Grund, diese Übertragung nicht durchzuführen. Die Stiftung hätte ein lebenslanges Nutzungsrecht», betonte Schwab.

    Für ihn sei Davos immer der Inbegriff eines globalen Dorfes und damit der ideale Veranstaltungsort für das Jahrestreffen des WEF gewesen.

    Und wie wolle der Ende des Monats 88 Jahre alt werdende Schwab in Erinnerung bleiben?, fragte die «NZZ». Als jemand, der erkannt und pointiert formuliert habe, dass ein Unternehmen nicht nur eine ökonomische Produktionseinheit sei, sondern ein sozialer Organismus, der auch gesellschaftliche Verpflichtungen habe, antwortete dieser.

    «Und als jemand, der erkannt hat, dass in Zukunft globale Kooperation nicht genügend funktionieren wird, wenn sie nur zwischen Regierungen stattfindet», ergänzte Schwab. Alle Träger der Gesellschaft müssten einbezogen werden.

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    Kommentare

    DER AUSLANDSCHWEIZER

    IHR WOLLT ES ALLE NICHT ??? ALSO WAS UNTERNEHMT IHR DAGEGEN ????? MIT SCHREIBEN IST ES BEI WEITEM NICHT GETAN !!!

    User #6360 (nicht angemeldet)

    Die Schweiz hat die Interessen von Schwab schon zu lange finanziert. Er soll in den Arabischen Raum gehen, die haben Zeit und Geld für sinnloses Verhandeln.

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