Schadenfall des Monats: Der Frosch, der alles veränderte
Das Leben schreibt selbst in Schadenfällen die ungewöhnlichsten Geschichten. Hier ein weiterer Fall aus der Schadenschublade der Mobiliar.

…die Frösche sind wieder unterwegs, und leider hat mich ausgerechnet ein besonders eindrückliches Exemplar zu Fall gebracht – beziehungsweise direkt in ein parkiertes Auto.
Und das kam so: Ich war morgens wie gewohnt mit dem Velo auf dem Weg zur Arbeit. Die Strecke kenne ich gut, ich war in normalem Tempo unterwegs und eigentlich gedanklich schon fast im Büro.
Am Strassenrand fiel mir dann plötzlich etwas ins Auge: ein Frosch. Und nicht einfach irgendein kleiner, unscheinbarer Frosch, sondern ein aussergewöhnlich grosses Exemplar. Ein wirklich sehr sehr grosser Frosch.
Sein Anblick hat mich dermassen in den Bann gezogen – zumal ich ganz kurz überlegte, ob so ein grosses Exemplar vielleicht deshalb hier sitzt, weil ich es küssen sollte – dass ich erst viel zu spät ein parkiertes Auto bemerkte. Trotz sofortigem, heftigem Bremsversuch konnte ich die Kollision nicht mehr verhindern und fuhr mit dem Velo in das abgestellte Auto.
Hätte ich doch lieber vorher angehalten und den Frosch geküsst. Wer weiss, welche Wendung mein Leben auf diese Weise genommen hätte. So aber hat der Frosch einzig dafür gesorgt, dass das parkierte Fahrzeug und mein Velo bei der Kollision erhebliche Schäden erlitten haben.

Und mir bleibt die Erkenntnis, dass die Amphibienwanderung nicht nur für Frösche eine heikle Zeit ist, sondern manchmal auch für Velofahrende. Da nun also kein aus einem Zauber befreiter Prinz für den vor mir verursachten Schaden aufkommt, möchte ich hiermit höflich fragen, ob es dafür die Mobi tut?












