Hier kommen die Bilder zum BEA-Auftakt!

Andrea Bauer
Andrea Bauer

Bern,

Die 73. BEA startete mit Gänsehaut, Gelächter, Berndeutsch-Versuchen und einem Roboter, der zwar keine Käseschnitte brachte, dafür das rote Band.

BEA
Tradition trifft Innovation – das Motto der BEA. - Daniel Zaugg

Das diesjährige Motto der BEA lautet: Tradition trifft Innovation. Genau das bewies die Eröffnungsfeier der 73. Ausgabe: irgendwo zwischen Jodel, Zukunftsvision und einem Bundespräsidenten mit Humor.

Die 22-jährige Zürcher Sängerin Keza sorgte mit ihrer wunderbaren Stimme für den ersten Gänsehautmoment. Moderatorin Cloé Salzgeber führte charmant durch den Vormittag und wagte sich als Walliserin mutig an den berndeutschen Slogan der BEA.

Später versuchte sich auch Bundespräsident Guy Parmelin an «Gsehsch sä, ghörsch sä, schmöcksch sä scho?». Und siehe da: Der Waadtländer hatte seine Hausaufgaben gemacht, was ihm einen begeisterten Applaus einbrachte.

Roboter bei der BEA-Eröffnung.
Roboter bei der BEA-Eröffnung. - Daniel Zaugg

Zuvor lieferte Bernexpo-Verwaltungsratspräsident Präsident Peter Stähli vergnügliche Zahlen aus der Vergangenheit. Die erste «Berner Platte» an der ersten Eröffnung kostete einst 1327.80 Franken. Heute wären das gerade mal zwei Franken pro Person.

Etwas gar wenig, fand Stähli, denn Genuss gehöre untrennbar zur BEA. Überhaupt spreche die Messe alle fünf – oder besser sechs – Sinne an. Gerade in Zeiten von KI werde der sechste Sinn, das Bauchgefühl, immer wichtiger.

Ebenso die echten Begegnungen, das Netzwerken und Zusammensein. Alles Dinge, die in der digitalen Welt oft zu kurz kämen. Lea Frisch, CMO und stellvertretende CEO von Bernexpo, zeigte sich erfreut über die positive Stimmung im Vorfeld der Frühlingsmesse und zog nach einem Jahr Festhalle eine klare Bilanz: Das Zusammenspiel von Messen und Kongressen funktioniere.

Fröhliche Stimmung während der Eröffnungsfeier: Lea Frisch (BERNEXPO), Cloé Salzgeber und Tom Winter (CEO BERNEXPO). - Daniel Zaugg

CEO Tom Winter wiederum erinnerte daran, dass hinter der BEA viele unsichtbare Hände stecken und richtete gleich noch einen Appell an die Politik: Bern hätte eigentlich das Potenzial, zu einer A-Location zu werden.

Voraussetzung sei aber eine bessere Verkehrssituation rund ums Wankdorf: mit klügerem Mobilitätsmanagement, ausreichenden Parkierungslösungen und direkter Anbindung. Sonst drohe das Verkehrschaos die Events auszubremsen.

Musikalisch wurde es dann wieder urbernisch: Oesch’s die Dritten brachten mit ihrer lüpfigen Art Schwung in die Halle. Und Bundespräsident Guy Parmelin, der für die BEA sogar ein Treffen mit dem saudischen König verschoben hatte, begeisterte mit einer Rede zwischen Charme und Selbstironie.

Die Messe sei Landwirtschaft und Gewerbe zum Anfassen und damit enorm wichtig fürs Verständnis und für den Zusammenhalt im Land. Was er sich wünsche? Eine Militär-Käseschnitte! Und vielleicht könne ein Roboterhund ja diesen Wunsch antizipieren und ihm eine solche bringen?

Gehst du an die BEA?

Vorerst kam Roboter Henrietta – ohne Käseschnitte, aber mit dem roten Band. Dieses wurde von der versammelten Prominenz würdevoll durchschnitten. Und damit war sie offiziell eröffnet: die wohl bernischste Mischung aus Tradition, Innovation und einem guten Schuss Humor.

Ps: Auf seinem anschliessenden Rundgang kam Guy Parmelin dann tatsächlich noch zu seiner Militär-Käseschnitte, wie der BärnerBär aus sicherer Quelle erfahren hat. Und zwar tatsächlich von einem Roboterhund gebracht. Auch das ist BEA!

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