Zürcher Regierungsrat verteidigt diesjährigen WEF-Besuch

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Der Zürcher Regierungsrat hat seinen diesjährigen Besuch am WEF in Davos verteidigt. Die SP zweifelte daran, dass dieser Besuch etwas bringt – und ob dieser angesichts von Donald Trumps Besuch angemessen ist.

Besuch in der Armee-Küche: Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP) und Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) am diesjährigen WEF.
Besuch in der Armee-Küche: Regierungsrätin Carmen Walker Späh (FDP) und Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) am diesjährigen WEF. - Sicherheitsdirektion

Weil das WEF in diesem Jahr US-Präsident Donald Trump den roten Teppich ausrollte, wollten Kantonsratsmitglieder der SP wissen, weshalb der Regierungsrat dorthin gereist war.

Trumps Besuch sei schliesslich nicht nur ein protokollarisches Ereignis, sondern werfe Fragen zur Haltung des Kantons Zürich auf, etwa was internationale Zusammenarbeit und faire Handelsbeziehungen betreffe. Schliesslich seien auch Zürcher Unternehmen und ihre Angestellten unmittelbar von Spannungen und Zöllen betroffen.

Der Regierungsrat verteidigte den Besuch in Davos in seiner kürzlich publizierten Antwort. Er habe ihn zum Austausch mit Unternehmen sowie zum Dialog mit Politikerinnen und Politikern genutzt. Dabei habe er sich für eine offene, innovative und international vernetzte Wirtschaft eingesetzt. Er vertrete dabei «die Werte und Interessen des Kantons Zürich», versicherte er.

Das genaue Programm der Regierungsmitglieder wurde nicht kommuniziert. Bilder in einer Medienmitteilung der Sicherheitsdirektion zeigten Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos) und Carmen Walker Späh (FDP) auf Truppenbesuch bei der Armee, in der Armeeküche und bei den Schutzhunden.

Kommentare

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