Volksinitiative

Verein lanciert Volksinitiative für mehr digitale Sicherheit

Keystone-SDA
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Bern,

Eine neue Volksinitiative will die digitale Sicherheit in der Schweiz erhöhen. Der Bund soll demnach auf Verfassungsstufe für alle öffentlichen und privaten Akteure im digitalen Raum des Landes Sicherheitsbestimmungen festlegen.

Eine neue Volksinitaitive will die digitale Sicherheit in der Schweiz erhöhen. (Archivbild)
Eine neue Volksinitaitive will die digitale Sicherheit in der Schweiz erhöhen. (Archivbild) - KEYSTONE/SALVATORE DI NOLFI

Zudem soll er deren Anwendung gewährleisten. Der Text der eidgenössischen Volksinitiative «Für die digitale Sicherheit der Schweiz» wurde am Dienstag im Bundesblatt veröffentlicht. Sie wurde vom Verein Swiss Digital Pact lanciert und hat zum Ziel, «die Grundlagen für einen sicheren digitalen Raum für Bevölkerung, Wirtschaft, Staat und die entsprechenden Daten zu legen», wie dem Text zu entnehmen war.

Der Bund werde mit einem neuen Artikel 57a «Digitale Sicherheit» in der Bundesverfassung explizit beauftragt, für wirksame Sicherheitsbestimmungen im digitalen Raum zu sorgen und deren Umsetzung sicherzustellen. Unter anderem sollen auch Personendaten besser geschützt werden.

Bis 2. Dezember 2027 müssen die für ein Zustandekommen nötigen 100'000 gültigen Unterschriften beisammen sein.

Kommentare

User #5070 (nicht angemeldet)

Das was unser Linker Jans anstrebt führt dazu, dass diese Datensicherheit von Privaten noch mehr verschlechtert wird als in der EU. Deshalb verlässt Proton die Schweiz

User #1654 (nicht angemeldet)

Folgendes ist zu lesen: "Die Guido Fluri Stiftung hat zusammen mit Partnern aus Politik und Zivilgesellschaft die «Internet-Initiative» ins Leben gerufen. Mit der Initiative soll die Verbreitung von pädokriminellem Material, von sexueller und anderer Gewalt konsequent bekämpft, die Bevölkerung vor Cyberkriminalität geschützt und den Risiken von Desinformationskampagnen mit gezielten Maßnahmen entgegengetreten werden." Was mich hier stutzig macht ist die Aussage: "Desinformationskampagnen mit gezielten Maßnahmen entgegengetreten". Wer bestimmt was Desinformationskampagnen sind und wer bestimmt was gezielte Maßnahmen sind? Wenn dass der Staat tun soll, dann ist die Richtung klar gegeben. Dann geht es ein weiteres Mal um Kontrolle dessen, was dieser als Wahrheit aus seiner Sicht und zu seinen Gunsten draußen auf den Kanälen sehen und hören will. Ich persönlich sehe das kritisch und werde diese Initiativ sicherlich niemals unterschreibe, geschweige unterstützen.

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