SVP-Nationalrat Andreas Glarner tritt per Ende 2026 zurück
Andreas Glarner tritt als Nationalrat und als Präsident der SVP Aargau zurück. Er will damit einen Generationenwechsel einleiten.

Das Wichtigste in Kürze
- Andreas Glarner tritt per Ende Jahr als Nationalrat zurück.
- Gleichzeitig gibt er das Amt als Präsident der SVP Aargau zurück, bleibt aber aktiv.
- Es sei an der Zeit, die Ämter in jüngere, kraftvolle Hände zu legen, sagt er.
Der Aargauer SVP-Nationalrat Andreas Glarner tritt Ende dieses Jahres zurück. Er gibt sowohl seinen Parlamentssitz in Bern als auch sein Amt als SVP-Kantonalpräsident im Aargau auf. Die Ankündigung erfolgte am SVP-Kantonalparteitag am Mittwochabend in Oberwil-Lieli.
Glarner, seit 2015 im Nationalrat und seit 2020 Kantonalparteipräsident, wolle damit einen doppelten Generationenwechsel einleiten, hiess es in der Mitteilung der SVP Kanton Aargau. «Politik ist kein Besitz, sondern ein Auftrag auf Zeit. Es ist Zeit, beide Ämter in jüngere, kraftvolle Hände zu legen», wird Glarner zitiert.

Über die Nachfolge im Präsidium will die Geschäftsleitung der SVP Aargau später informieren. Glarner selbst will sich demnach weiterhin für die SVP engagieren. Über seinen Rücktritt hat Glarner den Nationalratspräsidenten am Mittwoch informiert, wie es in der Mitteilung weiter heisst.
Der im Oktober 1962 geborene Glarner absolvierte eine Lehre als Lüftungsspengler und bildete sich in Betriebswirtschaft weiter. Er geriet wegen des Vorwurfs ungetreuer Geschäftsführung mit der Justiz ins Gehege und mauserte sich zu einem Mehrfachmillionär.
Politisch wird er zum rechten Flügel der SVP gezählt und fiel immer wieder mit provokativen und zu Kontroversen führenden Aussagen unter anderem in der Migrationspolitik auf.












