SVP

    SVP und SP kämpfen um Langenthaler Stadtpräsidium

    Die Stimmberechtigten von Langenthal entscheiden am kommenden Sonntag (30. August), ob das Stadtpräsidium in SP-Händen bleibt oder zur SVP wechselt. In der Kampfwahl stehen sich zwei Gemeinderäte gegenüber.

    Die Langenthaler Stimmberechtigten bestimmen einen neuen Stadtpräsidenten. (Symbolbild)
    Die Langenthaler Stimmberechtigten bestimmen einen neuen Stadtpräsidenten. (Symbolbild) - Keystone/GAETAN BALLY

    Die SP hat Roland Loser ins Rennen geschickt, die SVP setzt auf Patrick Freudiger. Die Ersatzwahl wird nötig, weil der bisherige Stadtpräsident Reto Müller (SP) im Frühling in den Berner Regierungsrat gewählt worden ist.

    Von den beiden möglichen Nachfolgern ist nur Patrick Freudiger kantonsweit bekannt. Der 41-jährige Rechtsanwalt ist Geschäftsführer des bernischen Hauseigentümerverbands. Seit 2014 sitzt er für die SVP im Grossen Rat und präsidiert dort seit zwei Jahren die einflussreiche Finanzkommission.

    Als Langenthaler Gemeinderat kümmert er sich seit 2025 um die Finanzen. Davor sass er fast zwei Jahrzehnte im Stadtparlament. Hinter Patrick Freudiger stehen nebst der SVP auch die FDP und die Jungliberalen. Die drei bürgerlichen Parteien sind überzeugt, dass Freudiger die nötigen Kenntnisse der lokalen Verhältnisse und das politische Rüstzeug für das höchste Langenthaler Amt mitbringt.

    «Langenthal kann mehr»

    Der Kandidat der Linken ist der 57-jährige Roland Loser. Aus Sicht seiner Partei, der SP, und auch der Grünen steht er für eine Politik, die zuhöre, abwäge und tragfähige Lösungen entwickle. «Langenthal kann mehr» lautet sein Wahlslogan.

    Roland Loser ist seit Anfang des Jahres Vorsteher des Ressorts für Sozialwesen, Altersfragen und Gesundheit. Zuvor gehörte er über zehn Jahre lang dem Stadtrat an und wirkte dort unter anderem in der Geschäftsprüfungskommission mit. Beruflich ist Roland Loser Mitinhaber einer Informatikfirma.

    Jahrzehntelang in FDP-Händen

    Das Langenthaler Stadtpräsidium war jahrzehntelang in den Händen der Freisinnigen. Letzter FDP-Amtsinhaber war Hans-Jürg Käser, der 2006 in den Berner Regierungsrat gewählt wurde. Auf ihn folgte bis 2016 Thomas Rufener (SVP). Anschliessend eroberte die SP mit Reto Müller das Stadtpräsidium.

    Seit er weg ist, wird das Ressort Präsidiales interimistisch von Vizestadtpräsident Michael Schär (FDP) geleitet. Mit der Ersatzwahl vom kommenden Sonntag wird der Stadtpräsident bis mindestens Ende 2028 bestimmt. Dann kommt es zu Gesamterneuerungswahlen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5004 (nicht angemeldet)

    besonders eine neue gesunde bürgerliche Partei täte dem Volk gut.

    User #2014 (nicht angemeldet)

    Hopp Patrick Freudiger👍👍💪 Alle für SVP🇨🇭

    Weiterlesen

    Trump
    2'933 Interaktionen
    «Galionsfigur»
    Nau
    51 Interaktionen
    «Vertrauensbruch»

    MEHR SVP

    Stadtzürcher SVP
    29 Interaktionen
    «Angst»
    SVP Stadt Zürich Krawalle
    33 Interaktionen
    Krawallnacht
    Werner Salzmann Bundesrat Schnegg
    37 Interaktionen
    SVP-Salzmann
    SVP-Egger
    119 Interaktionen
    Asylzentrum

    MEHR AUS OBERAARGAU

    Huttwil BE
    Huttwil BE
    Wangen an der Aare BE
    Wangen an der Aare BE
    Herzogenbuchsee BE
    Herzogenbuchsee BE
    2 Interaktionen
    Gegen Terrorangriffe