Fusion

Aarau und Unterentfelden stimmen über die Fusion ab

Keystone-SDA Regional
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Aarau,

Die Stimmberechtigten der beiden Aargauer Nachbargemeinden Aarau und Unterentfelden entscheiden am 27. September über die Fusion. Kommt sie zustande, geht Unterentfelden ab 2028 in der Stadt Aarau auf.

Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten von Aarau (im Bild) und Unterentfelden über die Fusion der beiden Orte.
Am 27. September entscheiden die Stimmberechtigten von Aarau (im Bild) und Unterentfelden über die Fusion der beiden Orte. - KEYSTONE/URS FLUEELER

Mit dem Zusammenschluss würden die Gemeinden von grösserer Finanzkraft, einer modernen Verwaltung und gebündelten Ressourcen profitieren, heisst es im Detailkonzept zum Vorhaben.

Mit der Fusion würde die Kantonshauptstadt Aarau mit rund 27'500 Einwohnenden wieder zur grössten Aargauer Stadt. Derzeit zählt Baden seit der Fusion mit Turgi mit rund 24'100 Einwohnenden am meisten Einwohnende.

Im Juni sagten sowohl der Einwohnerrat von Aarau als auch die Gemeindeversammlung von Unterentfelden Ja zur Fusion – letztere jedoch knapp. Unterstützung gibt es auch von den Exekutiven der beiden Gemeinden, Pro Aarau und einem überparteilichen Bündnis.

Die Gegner der Fusion befürchten unter anderem, dass Unterentfelden zu einem Aussenquartier Aaraus werde und bewährte Strukturen wie Feuerwehr oder Kreisschule gefährdet würden, wie auf mehreren Webseiten nachzulesen ist. Das Projekt sei mit finanziellen Risiken behaftet und die demokratischen Rechte gingen verloren.

Zu den Gegnern zählen die SVP Aarau sowie ein Komitee unter der Leitung des Präsidenten der SVP Unterentfelden.

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Kommentare

User #6463 (nicht angemeldet)

Behörden und Politiker profitieren, aber nicht die Bevölkerung! Vor allem Behörden und Politiker profitieren von der Fusion – und lassen sich ihre unverschämt teure Werbung dafür gleich von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern finanzieren. Aarau ist links-grün dominiert! Mit Steuergeld werden seit Jahren Marketingmassnahmen lanciert, um die Fusion der Bevölkerung möglichst schmackhaft zu machen. Doch wer ein solches Projekt wirklich für überzeugend hält, sollte eigentlich keine teure Propaganda nötig haben. Am Ende stellt sich deshalb die Frage: Geht es bei der Fusion wirklich um die Bevölkerung – oder vor allem um mehr Macht und Einfluss für die Politik?

User #5548 (nicht angemeldet)

Aarau braucht Bauland! Nein zur Fusion.

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