Betreutes Wohnen

    Senevita

    Betreutes Wohnen: Ein Zuhause mit Logenplatz

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    Senevita

    Bern,

    Die Senevita Dammweg liegt mitten im Lorraine-Quartier der Stadt Bern. Ein Tag im Leben eines Bewohners, der dieses Seniorenheim durch Zufall entdeckte.

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    Das Senevita Gebäude am Dammweg im Lorraine-Quartier. - Senevita

    Das Wichtigste in Kürze

    • Im betreuten Wohnen der Senevita gestaltet Kurt Moser seinen Alltag selbstständig.
    • Der Senior legt Wert auf Autonomie, ist aber dankbar für Unterstützung.
    • Aus dem Freizeit- und Aktivierungsangebot wählt er aus, was ihn interessiert.

    Der Blick vom Balkon verspricht Unterhaltung. Da sieht man alles: wer in der Brocki gegenüber ein und aus geht, Menschen auf Töffli, Velo oder mit Kinderwagen – und Fussgänger, die im Stechschritt zur Bushaltestelle eilen.

    Nach vier Jahren kennt Kurt Moser die Szenerie. So lange bewohnt er in der Senevita Dammweg seine geräumige 1-Zimmer-Wohnung im zweiten Stock mit Küche, barrierefreiem Badezimmer und eben: einem Balkon. «Da geht immer etwas», sagt er mit einem Lächeln im Gesicht.

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    Eine geräumige Seniorenwohnung in der Senevita Dammweg. - Senevita

    Vom Oberland mitten in die Stadt

    Die Senevita Dammweg liegt mitten in der lebendigen Lorraine. Hier prägen Altbauten, kleine Läden und das geschäftige Treiben auf den Strassen das Bild. Viele Seniorinnen und Senioren, die entweder im betreuten Wohnen oder in der Pflegeabteilung leben, sind waschechte Quartier-Urgesteine. Nicht so Kurt Moser. Der 79-Jährige ist gebürtiger Berner Oberländer.

    Kurt Moser Senevita
    Kurt Moser stammt aus dem Oberland und geniesst die Zeit in der Lorraine. - Senevita

    Die Suche nach einer geeigneten betreuten Wohnung führte ihn in die Stadt Bern. «In der Senevita Dammweg fand ich eine Wohnung mit Küche, die für mich finanziell tragbar ist und alles hat, was ich brauche.» Die Möglichkeit, selbst zu kochen, war für ihn zwingend. Denn trotz der Unterstützung, die er sich wünschte: Seinen Alltag autonom zu gestalten, war ihm weiterhin wichtig.

    Früher Start in den Tag

    Auch wenn die Pensionierung schon länger zurückliegt, hat Kurt Moser einige Gewohnheiten aus dem Berufsleben beibehalten. Im Baugewerbe, in der Landwirtschaft oder in der Logistik als Lastwagenchauffeur: In jedem der Berufe, die er ausübte, musste er sehr früh aufstehen. Noch heute ist für ihn die Nacht um 5 Uhr zu Ende. Nach dem Besuch des Pflegepersonals und einem kleinen Frühstück macht er sich mehrmals pro Woche auf den Weg zum nahen Supermarkt. Obwohl ihm Rücken und Beine zu schaffen machen, will er selbst entscheiden, was in den Kühlschrank kommt. Auf dem rund 200 Meter langen Weg gibt ihm der Rollator den nötigen Halt, um Lebensmittel für Frühstück und Abendessen zu besorgen. Geschäftsführer Dominik Währy kennt das Ritual. «Wer bei uns einzieht, gibt seine Selbstständigkeit nicht an der Eingangstür ab. Unsere Aufgabe ist es, Sicherheit zu geben, ohne unnötig in einen möglichst selbstbestimmten Alltag einzugreifen.» Für zusätzliche Unterstützung sorgt die rund um die Uhr anwesende Pflegefachperson im Haus.

    Gemeinsam essen in vertrauter Runde

    Ein Fixpunkt in Kurt Mosers Alltag ist das tägliche Mittagessen im Restaurant. Denkt er an seine Tischrunde, lacht er. «Wir sind immer dieselben fünf und haben es lustig zusammen», erzählt er. Das Essen sei sehr gut, sagt er – da habe er gar nichts auszusetzen. Dann ist Ausruhen angesagt, oder mit den Worten des humorvollen Seniors: «Da fällt mir manchmal einfach der Deckel zu.» Ausgeschlafen schaut er sich am Nachmittag gerne Töff- oder Autorennen an. In jungen Jahren brauste er beim Motocross selbst über die hügelige Rennbahn. Fotos an seiner Wohnwand zeugen von der Leidenschaft. «Ich habe Benzin im Blut», sagt er stolz. Läuft mal gerade kein Rennen, schliesst er sich hie und da den hausinternen Aktivitäten an. «Lotto spiele ich gerne mit, manchmal bin ich am Bewohnerhöck mit dem Geschäftsführer dabei oder bei der Andacht», erzählt Kurt Moser. Auch an Ausflügen hat er schon teilgenommen, das letzte Mal ins Emmental.

    Abends bedient sich Herr Moser im Kühlschrank, macht sich ein Würstchen warm und isst ein Stück Brot dazu. Viel braucht er nicht. «Ich bin wohl hier.»

    Die Senevita ist auch in Ihrer Nähe: senevita.ch

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