Seco besorgt über russische Zwangsverwaltung von Nestlé-Geschäft
Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) ist besorgt über die per Dekret beschlossene Zwangsverwaltung von Teilen des Russlandgeschäfts von Nestlé. Das Seco und das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) stehen deswegen seit einigen Wochen in engem Kontakt mit dem Schweizer Nahrungsmittelkonzern.

Man unterstütze Nestlé auf diplomatischem Weg, erklärte das Seco am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Ziel der Schweizer Unterstützung sei es, Nestlé die Möglichkeit zu verschaffen, ihren Standpunkt gegenüber den russischen Behörden darzulegen und auf eine Rücknahme der Zwangsverwaltung hinzuwirken.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Vorabend zwei Nestlé-Gesellschaften unter eine vorübergehende russische Verwaltung gestellt. Das Unternehmen prüft nun nach eigenen Angaben die Situation und seine Optionen.










