Vogelgrippe

    Schwäne in der Waadt sterben an Vogelgrippe

    Keystone-SDA
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    Montreux,

    Auf dem Gebiet der Waadtländer Gemeinde Yvorne sind am vergangenen Samstag drei tote Schwäne gefunden worden. Untersuchungen haben gezeigt, dass die Vögel an der Vogelgrippe verendet sind.

    Auch Schwäne sind von der seit diesem Herbst wieder vermehrt beobachteten Vogelgrippe betroffen. (Archivbild)
    Auch Schwäne sind von der seit diesem Herbst wieder vermehrt beobachteten Vogelgrippe betroffen. (Archivbild) - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

    Nach dem Fund der toten Schwäne ordnete der Kantonstierarzt eine lokale Verschärfung der Präventionsmassnahmen gegen die Tierseuche an, wie die Waadtländer Behörden am Mittwoch mitteilten. Rund um den betroffenen Fundort sei umgehend eine Kontrollzone mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet worden.

    Innerhalb dieses Gebiets gelten demnach die vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) Ende November erlassenen Präventionsmassnahmen. Diese Vorkehrungen sollen jeglichen Kontakt zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln verhindern.

    Geflügeltiere dürfen nur noch in Aussenbereichen gehalten werden, die durch Netze, Gitter oder andere Vorrichtungen gegen das Eindringen von Wildvögeln geschützt sind. Ist dies nicht möglich, müssen die Tiere im Stall gehalten werden. Enten, Gänse und Laufvögel müssen zudem getrennt von Hühnern gehalten werden.

    Das BLV ordnete die neuen Regelungen für Haltungen mit 50 oder mehr Stück Geflügel an. Im betroffenen Sperrgebiet bei Yvorne gälten die genannten Präventionsmassnahmen auch für Geflügelhaltungen mit weniger als 50 Tieren, so die Waadtländer Behörden.

    Der Kanton ruft alle Geflügelhalter zu erhöhter Wachsamkeit auf. Bei verdächtigen Symptomen bei Hausgeflügel – wie akute Atemwegsprobleme, Rückgang der Legeleistung, verminderte Futter- oder Wasseraufnahme sowie eine erhöhte Sterblichkeit – müsse der Halter unverzüglich einen Tierarzt informieren.

    Tote oder kranke Wildvögel müssten der Wildhut oder der Kantonspolizei gemeldet werden. Aus hygienischen Gründen sei davon abzusehen, die Tiere zu berühren oder sie in ein Pflegezentrum zu bringen.

    Weiter erinnerte der Kanton Waadt daran, dass eine Übertragung der Vogelgrippe auf den Menschen äusserst selten ist. Geflügelprodukte wie Fleisch und Eier könnten bedenkenlos konsumiert werden.

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    Kommentare

    User #6502 (nicht angemeldet)

    Nein, keine Schwäne sterben an der "Vogelgrippe."

    User #4634 (nicht angemeldet)

    Das ist sehr traurig. Vor allem, weil sie Treu zueinander bis in den Tod sind.

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