Vogelgrippe

Vogelgrippe im Tessin bei Uhu und Kuhreiher nachgewiesen

Keystone-SDA
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Bern,

Im Tessin ist bei zwei Wildvögeln das Vogelgrippe-Virus H5N1 nachgewiesen worden. Betroffen waren ein Uhu in Magadino und ein Kuhreiher in Melano.

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Ein Uhu sitzt in einem Wildpark in seinem Gehege auf einem Ast. - keystone

Wie das Tessiner Gesundheits- und Sozialdepartement am Freitag mitteilte, bestätigten Laboranalysen das Virus vom Typ H5N1 bei den Vögeln. Beide Tiere wurden in der Nähe von Seen gefunden.

Seit November 2025 wurde das Virus in der Schweiz bei insgesamt 28 Wildvögeln nachgewiesen, hauptsächlich in der Umgebung von Seen. In einem Fall im Kanton St. Gallen waren in Gefangenschaft gehaltene Wildvögel betroffen.

Das Virus ist nach heutigen Erkenntnissen nur in Einzelfällen und nur bei sehr engem Kontakt mit erkranktem Geflügel auf den Menschen übertragbar. Die Behörden raten, tote Wildvögel nicht zu berühren und die Polizei, die Wildhut oder die Jagd- und Fischereiaufsicht zu informieren.

Um eine weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern, gelten bereits seit November 2025 schweizweit Schutzmassnahmen für Hausgeflügel. Diese wurden vom Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) erlassen.

Geflügelhalter müssen ihre Tiere in geschlossenen Ställen halten. Ein Auslauf im Freien ist nur erlaubt, wenn Futter- und Wasserstellen für Wildvögel nicht zugänglich sind. Zudem müssen Wassergeflügel wie Gänse und Enten von anderem Geflügel getrennt gehalten werden. Bei Atemwegssymptomen oder einem Rückgang der Legeleistung sollen Halter umgehend einen Tierarzt kontaktieren.

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Kommentare

User #5498 (nicht angemeldet)

Neue Vogelgrippe-Variante breitet sich in der Antarktis aus – und ist besonders tödlich! In der Antarktis breitet sich eine Variante der Vogelgrippe aus, die bis zu 90 oder 100 Prozent der infizierten Tiere töten .kann. Wissenschaftler schlagen Alarm: Die Vogelgrippe breitet sich in der Antarktis aus. Und es handelt sich um eine neue Variante, die besonders letal ist, wie der führende chilenische Forscher Victor Neira vom Chilenischen Antarktis-Institut (INACH) und sein Team berichten. Der Virusstamm, den Neiras Team ursprünglich im April 2024 bei fünf Raubmöwen nachgewiesen hat, könne «in ein oder zwei Tagen 90 oder 100 Prozent der Tiere in einem bestimmten Gebiet» töten.

User #6076 (nicht angemeldet)

Erstaunlich, wie zuverlässig bei jedem Tierseuchen-Artikel dieselben Reflexe kommen. Nein, die Vogelgrippe wurde nicht per Gefühl, sondern per standardisiertem Labortest nachgewiesen. PCR ist seit Jahrzehnten Grundwerkzeug der Virologie, nicht erst seit Corona, und Ct-Werte lassen sich nicht manipulieren, um plötzlich tote Uhus herbeizutesten. Nein, es geht auch nicht darum, Menschen einzusperren oder die Schweiz zu entholzen, sondern darum, eine hochansteckende Tierseuche zu überwachen, die massive wirtschaftliche und ökologische Schäden verursachen kann. Und ja: Humor über deutsche Touristen oder Holzfäller ist nett für die Nau-Kommentarspalte, ersetzt aber keine Ahnung von Epidemiologie. Kurzfassung: Virus real, Tests etabliert, Risiko für Menschen gering, Schutzmassnahmen sinnvoll, Kommentar-Mythen unerquicklich, aber vorhersehbar. Man muss Wissenschaft nicht mögen – aber sie funktioniert auch dann, wenn man mit den Augen rollt.

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