70'000 Nutzer: Post schliesst Plattform für E-Patientendossier

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Die Post schliesst ihre Plattform für das elektronische Patientendossier.

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    Die Plattform für das elektronische Patientendossier der Post wird per ende Jahr geschlossen. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Plattform der Post für das elektronische Patientendossier ist nur noch bis Ende Jahr verfügbar.
    • 70'000 private Nutzer können die Plattform nur noch bis Ende 2026 nutzen.
    • Die Post baut wegen der Schliessung 37 Stellen ab.

    Die aktuelle Plattform können die Kundinnen und Kunden noch bis Ende 2026 nutzen. 70’000 private Nutzer sind betroffen.

    37 Stellen werden abgebaut, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

    Das teilte die Post am Donnerstag mit. Das Westschweizer Newsportal letemps.ch hatte zuerst darüber berichtet.

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    Durch die Schliessung der Plattform werden bei der Post 37 Stellen abgebaut. - keystone

    Zur Begründung des Entscheids schrieb das Unternehmen, dass seit der angekündigten Neuausrichtung der digitalen Gesundheitsakte die Nachfrage nach dem heutigen elektronischen Patientendossier (EPD) gesunken sei. Künftig soll es ein elektronisches Gesundheitsdossier (E-GD) geben.

    Post will «digitalen Service public» für das Gesundheitswesen neu aufstellen

    Als «führende Anbieterin des EPD» stelle die Post fest, dass viele potenzielle Kunden wie Spitäler oder Arztpraxen bei der Einführung oder Weiterführung der aktuellen Lösung zurückhaltend seien. Darum lege die Post den Fokus auf das künftige E-GD.

    Mit der Neuausrichtung der Gesundheitslösung wolle die Post den digitalen Service public für das Gesundheitswesen organisatorisch neu aufstellen. Dies könnte zu einem Abbau von rund 37 Vollzeitäquivalenten bei der Post und Sanela, der EPD-Anbieterin der Post, führen. Die Post und Sanela setzten alles daran, diesen so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.

    Benutzt du die Plattform der Post für das elektronische Patientendossier?

    Die heutige Plattform für das EPD betreibt die Post nach eigenen Angaben noch bis Ende 2026.

    Nur rund 125'000 Personen in der Schweiz haben aktuell ein elektronisches Patientendossier. Mit einem neuen Gesetz will der Bundesrat die Digitalisierung im Gesundheitswesen vorantreiben.

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    Kommentare

    User #2141 (nicht angemeldet)

    Die sollen mal vorwärts machen mit dem elektronischem Gesundheitsdossie. Ist echt mühsam wenn man jedesmal Befunde oder Blutanalysen beim Arzt erfragen muss. So ein elektronisches Dossier hat nur Vorteile. Bei einem Arztwechsel oder bei einer Noteinweisung ins Spital ist die Krankheitsgeschichte inkl. Mediliste zentral abrufbar. Dass die höchste IT-Sicherheit gelten muss, versteht sich von selbst

    User #4768 (nicht angemeldet)

    Sucht mal im Internet nach dem Stichwort: NIS-2. Damit dürfte für jeden klar werden wieso die Post hier vorgeprescht ist und jetzt die grossen Verluste verstecken muss. Leider lösst das beenden des Dienstes die Problematik nicht, ist aber ein guter Schritt in die richtige Richtung. Unsere Daten gehören uns und keiner Regierung.

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