Parmelin spricht am WEF mit von der Leyen über EU-Stahlmassnahmen
Bundespräsident Guy Parmelin hat sich am Dienstag in Davos GR mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über Stahlschutzmassnahmen der EU unterhalten. Weiter sprachen sie über die nächsten Schritte der angestrebten bilateralen Abkommen.

Er habe gefordert, dass die Schweiz betreffend der geplanten Stahlschutzmassnahmen der EU gleich behandelt werde wie die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), schrieb der Bundespräsident auf der Plattform X. Die EU plant, ihre Stahlindustrie aufgrund der weltweiten Überkapazitäten zu schützen. Die Schweizer Stahlindustrie wäre von den Massnahmen betroffen.
Parmelin traf die Kommissionspräsidentin im Kongresszentrum des Weltwirtschaftsforums (WEF) in der Bündner Berggemeinde.
Auch der Ratifizierungsprozess der ausgehandelten Abkommen zwischen der Schweiz und der EU sei besprochen worden, sagte von der Leyens Sprecherin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Die Abkommen sollen im Frühjahr in Brüssel unterzeichnet werden.
Weiter kam gemäss der Sprecherin der EU-Zivilschutzmechanismus zur Sprache. Die Schweiz aktivierte diesen Mechanismus nach der Brandkatastrophe der Silvesternacht in der Walliser Gemeinde Crans-Montana. Als Reaktion boten mehrere Staaten der EU ihre Hilfe an. Verletzte wurden in Spitälern nach Frankreich, Deutschland, Italien und Belgien verlegt.










