Parmelin spricht am WEF mit von der Leyen über EU-Stahlmassnahmen

Keystone-SDA
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Prättigau,

Bundespräsident Guy Parmelin hat sich am Dienstag in Davos GR mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über Stahlschutzmassnahmen der EU unterhalten. Weiter sprachen sie über die nächsten Schritte der angestrebten bilateralen Abkommen.

Guy Parmelin von der Leyen
Ursula von der Leyen und Guy Parmelin haben sich am WEF 2026 zum Gespräch getroffen. - keystone

Er habe gefordert, dass die Schweiz betreffend der geplanten Stahlschutzmassnahmen der EU gleich behandelt werde wie die Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), schrieb der Bundespräsident auf der Plattform X. Die EU plant, ihre Stahlindustrie aufgrund der weltweiten Überkapazitäten zu schützen. Die Schweizer Stahlindustrie wäre von den Massnahmen betroffen.

Parmelin traf die Kommissionspräsidentin im Kongresszentrum des Weltwirtschaftsforums (WEF) in der Bündner Berggemeinde.

Auch der Ratifizierungsprozess der ausgehandelten Abkommen zwischen der Schweiz und der EU sei besprochen worden, sagte von der Leyens Sprecherin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Die Abkommen sollen im Frühjahr in Brüssel unterzeichnet werden.

Weiter kam gemäss der Sprecherin der EU-Zivilschutzmechanismus zur Sprache. Die Schweiz aktivierte diesen Mechanismus nach der Brandkatastrophe der Silvesternacht in der Walliser Gemeinde Crans-Montana. Als Reaktion boten mehrere Staaten der EU ihre Hilfe an. Verletzte wurden in Spitälern nach Frankreich, Deutschland, Italien und Belgien verlegt.

Kommentare

User #2648 (nicht angemeldet)

Die Schweiz ist gegen die EU. Also keine Ausnahmen. Schluss mit den Rahmen Verträge und Schengen. Dann kann die Schweiz zeigen wie gut sie ist.

User #6038 (nicht angemeldet)

Könnte 🤮 bei dem Bild

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