China fordert in Davos mehr Austausch statt Streit

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Prättigau,

Der Handelsstreit zwischen Peking und Washington hielt die Weltwirtschaft in Atem.

China He Lifeng
Chinas Vize-Ministerpräsident He Lifeng in Davos am WEF 2026. - keystone

In Davos warnt Chinas Vize-Ministerpräsident vor einer Bedrohung des globalen Handelssystems. Angesichts der Handelsstreitigkeiten mit den USA hat China beim Weltwirtschaftsforum mehr Austausch gefordert. Im vergangenen Jahr hätten die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen beider Länder einige Aufs und Abs erlebt, sagte Vize-Ministerpräsident He Lifeng in Davos. Lösungen sollten nicht durch Konfrontation, sondern durch Beratungen gesucht werden, erklärte He.

Die Volksrepublik sei ein Handelspartner aller Länder und kein Rivale, sagte der Chinese weiter. Parallel mahnte er in seiner Rede, dass das multilaterale Handelssystem vor ernsthaften Herausforderungen stehe. Bestimmte Nationen verstiessen mit einseitigen Praktiken und Handelsabkommen gegen die Regeln der Welthandelsorganisation, erklärte er, ohne einzelne Länder zu nennen.

China hatte in der Vergangenheit immer wieder Sanktionen der EU oder Zölle der USA als einseitige Massnahme kritisiert. He, der als Vertrauter von Staats- und Parteichef Xi Jinping gilt, hatte die chinesische Delegation in den zurückliegenden Zoll-Verhandlungen mit den USA angeführt.

Kommentare

User #4170 (nicht angemeldet)

Eines hat er nicht erwähnt. Auch die VR China steht vor extremen Herausforderungen und sollte sich mehr für Importgüter öffnen. Hehehe. LOL.

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