Nationalrat

Nationalrat will Personalausgaben des Bundes nicht reduzieren

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Im Voranschlag 2023 will der Nationalrat die Personalausgaben des Bundes nicht reduzieren und lehnt die Kürzungsanträge der SVP ab.

Jedes fünfte KMU in der Schweiz hat wegen der Coronakrise vom Bund abgesicherte Überbrückungskredite in Anspruch genommen. (Symbolbild)
Jedes fünfte KMU in der Schweiz hat wegen der Coronakrise vom Bund abgesicherte Überbrückungskredite in Anspruch genommen. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kürzungsanträge der SVP werden abgelehnt.
  • Der Nationalrat will die Personalkosten des Bundes nicht senken.

Der Nationalrat will die Personalausgaben des Bundes im Voranschlag 2023 nicht reduzieren. Er hat am Donnerstag entsprechende Kürzungsanträge aus den Reihen der SVP abgelehnt.

SVP-Fraktionssprecher Pirmin Schwander (SZ) machte darauf aufmerksam, dass die Anträge eine weitere Stellenaufstockung verhindern wollten.

Konkret sollten die neu geschaffenen Stellen für die Social-Media-Strategie des Bundes wieder gestrichen werden.

Bundeshaus
Der Bundesrat sieht Lücken bei der Erfassung von Rassismus und Antisemitismus, besonders bei struktureller Diskriminierung. (Archivbild) - keystone

Der Nationalrat lehnte dies ab. Laut Barbara Gysi (SP/SG), der Präsidentin des Personalverbands des Bundes, sind die Bundesangestellten stark belastet und leisten gute Arbeit. «Wir sollten hier nicht kürzen.»

Auch eine Kürzung des Globalbudgets bei verschiedenen Bundesämtern und Verwaltungseinheiten lehnte die grosse Kammer ab. Alois Gmür (Mitte/SZ) gab zu bedenken, dass der Bundesrat den Sinn und Zweck jeder einzelnen Stelle überprüfe.

Finanzminister Ueli Maurer hielt fest, dass der Bundesrat wegen der anhaltenden Inflation noch einmal über einen teilweisen Teuerungsausgleich für Bundesangestellte diskutieren werde. Er werde wohl «eine gewisse Angleichung an die Privatwirtschaft vornehmen». Die Fluggesellschaft Swiss beispielsweise zahlt ihren Angestellten einen Teuerungsausgleich von 3,3 Prozent.

Kommentare

Weiterlesen

31 Interaktionen
Im Budget
12 Interaktionen
Nationalrat
Candinas
14 Interaktionen
Nationalratspräsident

MEHR NATIONALRAT

Bischof
4 Interaktionen
Bern
medienförderung
2 Interaktionen
Bern
Führerausweis
30 Interaktionen
Bern
Bundeshaus
21 Interaktionen
Bern

MEHR AUS STADT BERN

YB Lugano Super League
18 Interaktionen
Nur 1:1-Remis
Werkhalle
4 Interaktionen
Neue Markthalle
Bern unvergesslich
4 Interaktionen
Bern unvergesslich
Simone Richner FDP Gastbeitrag
10 Interaktionen
Simone Richner (FDP)