Der Nationalrat will im Kampf gegen den Klimawandel auch auf die aktive Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre oder aus Abgasen setzen.
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Nationalrat will den Bundesrat beauftragen, entsprechende Projekte zu fördern.
  • Emissionsminderungen allein genügten nicht, um Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen.

Der Nationalrat setzt im Kampf gegen den Klimawandel auch auf die aktive Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre oder aus Abgasen. Er will dem Bundesrat den Auftrag erteilen, entsprechende Projekte zu fördern.

Die grosse Kammer hat am Dienstag eine entsprechende Motion ihrer Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (Urek-N) stillschweigend angenommen. Emissionsminderungen allein genügten nicht, um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, hatte die Kommission ihren Vorstoss begründet.

Negative Emissionen laut Kommission unverzichtbar

Sogenannte negative Emissionen seien darum unverzichtbar, so die Kommission. Dies, auch wenn die Arbeit an solchen Technologien nicht dazu führen dürfe, dass die Schweiz in ihren Bemühungen um eine Reduktion des Ausstosses an Treibhausgasen nachlasse.

Der Bundesrat hatte die Annahme der Kommissionsmotion empfohlen. Zunächst will er prüfen, wie bestehende Förderinstrumente genutzt werden können, um das Ziel der Motion zu erreichen. Mit der Motion beschäftigt sich als nächstes der Ständerat.

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