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Nationalrat tritt auf EU-Migrations- und -Asylpakt ein

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Bern,

Der Nationalrat stimmte mit 122 zu 64 für Anpassungen zum EU-Migrationspakt und lehnte SVP- und Grüne-Anträge ab.

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Der Nationalrat trat mit 122 zu 64 Stimmen auf die nötigen Anpassungen zum EU-Migrations- und Asylpakt ein. (Archivbild) - keystone

Der Nationalrat ist am Donnerstag mit 122 zu 64 Stimmen auf die durch den EU-Migrations- und -Asylpakt nötigen Anpassungen in der Schweiz eingetreten. Er lehnte einen Nichteintretensantrag der SVP sowie Rückweisungsanträge von SVP und Grünen ab.

Der EU-Migrations- und -Asylpakt soll im Juni 2026 in Kraft treten. Ziel ist es, die illegale Einwanderung und die Sekundärmigration innerhalb des Schengen-Raums durch harmonisierte und effiziente Asylverfahren zu verringern. Teile des Pakts stellen eine Erweiterung des Schengen-Besitzstandes dar und sind somit teilweise oder vollumfänglich für die Schweiz bindend.

Schweiz droht Ausschluss aus Schengen ohne Gesetzesänderungen

Würden die Änderungen im Ausländer- und Integrationsgesetz sowie im Asylgesetz nicht vorgenommen, falle die Schweiz aus dem Schengen-System, hiess es seitens der Kommission.

Gregor Rutz (SVP/ZH) forderte namens seiner Fraktion, nicht auf die Vorlage einzutreten oder wenigstens nur die bindenden Elemente zu übernehmen. Balthasar Glättli (Grüne/ZH) verlangte Rückweisung mit der Forderung nach einer humaneren Asylpolitik.

Kommentare

User #6185 (nicht angemeldet)

Es reicht! Wo bleiben die ganzen Umsetzungen und Versprechen der SVP bezüglich Einwanderungsstop und keiner 10Mio. Schweiz? Es wird nur Ausgerufen aber es kommt nichts raus, somit unglaubwürdig!

User #2085 (nicht angemeldet)

Die SVP hat ausser der MEI noch nie was erreicht. Und auch die wurde nicht umgesetzt, weil zuviele Fragen offen und nicht umsetzbar

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