Management von Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli in der Kritik

Keystone-SDA
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Lausanne,

Die Waadtländer Staatsrätin Valérie Dittli wird in einem Bericht des Grossen Rates kritisiert. Dieser deckt «mangelhaftes Management, Misstrauen gegenüber der Verwaltung und unzureichend begründete Entscheidungen» auf.

Die Delegation der Aufsichtskommissionen des Grossen Rates des Kantons Waadt hat am Montag einen kritischen Bericht über Valérie Dittli veröffentlicht.
Die Delegation der Aufsichtskommissionen des Grossen Rates des Kantons Waadt hat am Montag einen kritischen Bericht über Valérie Dittli veröffentlicht. - KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

Diese Probleme hätten «die institutionelle Funktionsweise geschwächt und das Personal beeinträchtigt», so die Delegation der Aufsichtsbehörden, die die Untersuchung zu den Problemen innerhalb des Finanzdepartements durchgeführt hat, das früher von Dittli geleitet wurde.

Diese Delegation war im März eingesetzt worden, um Klarheit über einen anderen Bericht des unabhängigen Experten Jean Studer zu erhalten. Auch dieser hatte mehrere Missstände innerhalb der Waadtländer Steuerbehörde festgestellt.

Die Delegation beschreibt eine Staatsrätin, die für solche Aufgaben «unzureichend vorbereitet» war, sowie Kommunikationsprobleme und «unangemessene» oder sogar «illegale Forderungen».

Kommentare

User #4425 (nicht angemeldet)

Ist nicht Frau Dittli das Bauernopfer? Die Verfehlungen wurden vor ihrer Zeit gemacht, wie Steuergeschenke an einige wenige.

User #6397 (nicht angemeldet)

wie Blocher im Interview der Weltwoche sagte "die Verlotterung" in unserem Land die hier schon länger herrscht... jetzt sollte man gründlich aufräumen.... auch Kriminalfällte senken... dem BR eine max Limite geben für Auslandschenkungen und das Geld hier einsetzen, wo es nötig ist, nicht immer noch mehr vom Volk fordern, das bereits eingenommene Geld hier einsetzen, ist das so schwierig...

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