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EDA: Keine verletzten Schweizer in Krisenregion

Keystone-SDA
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Iran,

Seit den Angriffen der USA und Israels gegen den Iran hat das EDA keine Kenntnis von verletzten oder getöteten Schweizer Staatsangehörigen in der Region. Mehrere Personen können aber wegen Flugverkehr-Einschränkungen nicht ausreisen.

Teheran
Die Schweizer Botschaft in Teheran. Alle Botschaften in der Krisenregion sind gemäss EDA weiterhin operationell. - keystone

Seit Ausbruch der Kampfhandlungen hätten sie auf ihrer Helpline über dreihundert Anfragen beantwortet, teilte der Sprecher des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA), Michael Steiner, am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Das Ministerium habe dessen Kapazitäten deshalb aufgestockt.

Sie stünden ausserdem in Kontakt mit denjenigen Schweizerinnen und Schweizern, die aufgrund von Einschränkungen im Luftverkehr die Region nicht verlassen können. Diese würden «im Rahmen der Möglichkeiten» unterstützt.

Keine organisierten Ausreisen

Das EDA führe aber keine organisierten Ausreisen für Schweizer Staatsangehörige durch. Personen, die ausreisen wollen, sollten sich bei Fluggesellschaften und Reiseveranstaltern über die Möglichkeiten informieren und die verfügbaren kommerziellen Transportmittel nutzen. Das EDA rufe Schweizerinnen und Schweizer vor Ort dazu auf, die Anweisungen der lokalen Behörden zu befolgen und sich auf der App TravelAdmin zu registrieren.

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In den Vereinigten Arabischen Emiraten sind laut EDA-Angaben rund 5200 Personen Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer registriert, hinzu kommen knapp 900 Reisende. In Israel sind rund 25'000 Personen im Auslandschweizerregister angemeldet und rund 100 auf der Reise-App Travel Admin.

In Saudi-Arabien sind rund 540 Auslandschweizer gemeldet, in Katar rund 350 und im Iran rund 180. Eine deutliche Mehrheit der in Iran registrierten Personen besitzt auch die iranische Staatsbürgerschaft. In weiteren Ländern wie Oman, Kuwait und Bahrain leben jeweils rund 100 bis 120 Schweizer Staatsangehörige. In Oman sind 180 Schweizer Reisende gemeldet, in Kuwait, Bahrain und Jemen nur eine tiefe einstellige Zahl.

Schweizer Botschaften weiterhin geöffnet

Alle Schweizer Botschaften in der Region sind gemäss den EDA-Angaben weiterhin operationell. Das Personal sei wohlauf und es gebe keine Schäden an der Infrastruktur. Alle Vertretungen verfügten über Sicherheits- und Krisendispositive, die Notfallplanungen enthalten. Zu konkreten Massnahmen äussert sich das EDA nicht.

Vier der zehn verbliebenen Mitarbeitenden der Schweizer Botschaft in Teheran wurden am Samstag in die Schweiz zurückbeordert. Wegen des gesperrten Luftraums war ihr Abflug jedoch nicht mehr möglich, wie Monika Schmutz Kirgöz, Chefin der Abteilung Naher Osten und Nordafrika im EDA, in einem Interview mit der «SonntagsZeitung» sagte. Die vier Mitarbeitenden sassen demnach bereits im Flugzeug und sind zurzeit in einem Hotel nahe dem Flughafen untergebracht.

Sechs weitere Mitarbeitende bleiben vorerst in der Botschaft in Teheran. Das Personal war bereits in den Tagen zuvor von 14 auf 10 Personen reduziert worden. Für die Angestellten in Teheran seien in einem Keller Betten aufgestellt worden. Die fünf EDA-Mitarbeitenden in der Botschaft in Tel Aviv können sich bei Luftalarm in Bunker zurückziehen.

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Kommentare

User #3081 (nicht angemeldet)

Und wenn doch egal...

User #4415 (nicht angemeldet)

WTF? Wird hier verbotene Zensur betrieben? Ich werde am Montag Anzeige gegen Unbekannt erstatten.

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