Juso

    Juso Schweiz verabschiedet Wahlprogramm für 2023

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die Juso Schweiz hat am Wochenende ihr Wahlprogramm für die Wahlen im Herbst verabschiedet. Das Motto lautet «Zukunft statt Krisen».

    juso
    Mitglieder der Juso halten die Stimmkarte während einer Abstimmung in die Höhe, während der Jahresversammlung der JUSO, am 18. Februar 2023, in Bern. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Juso Schweiz hat ihr Wahlprogramm 2023 verabschiedet.
    • Gemäss der Juso braucht es einen «grundlegenden politischen Aufbruch».
    • Die Jungsozialisten wollen wieder die stärkste Jungpartei werden.

    Mit dem Motto «Zukunft statt Krisen» ist die Juso Schweiz ins Wahljahr 2023 gestartet. Am Wochenende haben die gut 200 Delegierten der Jungpartei ihr Programm für die eidgenössischen Wahlen im Herbst verabschiedet.

    Der Fokus der Juso-Jahresversammlung lag auf der Verabschiedung des Wahlprogramms. Gemäss der Juso braucht es einen «grundlegenden politischen Aufbruch». Sie fordern ein breit angelegtes Programm für Gebäudesanierungen sowie den Ersatz von Öl- und Gasheizungen. Des Weiteren stehen sie für einen Mindestlohn von 5000 Franken ein.

    Zudem verlangt die Jungpartei die automatische Einbürgerung von Ausländern nach fünf Jahren Aufenthalt in der Schweiz. Des Weiteren fordert sie eine Sicherung des Rechts auf Abtreibung.

    Juso will besonders Neuwähler ansprechen

    Die Jungsozialisten werden den Angaben zufolge bei den Nationalratswahlen im Herbst voraussichtlich in 22 Kantonen antreten. Man wolle wieder zur stärksten Jungpartei werden und zu diesem Zweck insbesondere Neuwählerinnen und -wähler ansprechen, hiess es im Communiqué.

    Mit einer Resolution rief die Jungpartei zudem zur regen Teilnahme am feministischen Streik vom 14. Juni und zur Mitarbeit in den feministischen Kollektiven auf.

    In ihrem Antirassismus-Papier, das am Sonntag verabschiedet wurde, fordert die Jungpartei unter anderem eine Verschärfung der Rassismus-Strafnorm. Sodass diese beispielsweise zukünftig auch Hass gegen «Kulturen» und «Nationalitäten» umfasst. Weiter verlangt die Juso mehr antirassistische Bildung in der Schule und Massnahmen gegen rassistische Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt.

    Kommentare

    Weiterlesen

    juso
    105 Interaktionen
    Zukunft statt Krisen
    4 Interaktionen
    Bern
    Juso Nicola Siegrist
    201 Interaktionen
    Wahlen 2023

    MEHR JUSO

    Reklame Vitrine Werbung Plakat
    4 Interaktionen
    Politik
    9 Interaktionen
    Aargau
    svp juso
    470 Interaktionen
    «Luft raus»
    Juso
    197 Interaktionen
    «An Pferd ketten»

    MEHR AUS STADT BERN

    SCB-Boykott
    Fan-Proteste
    1 Interaktionen
    6 Monate nach Wahlen
    Die 27-jährige Flügelstürmerin Josephine Afua Kyerewaa Bonsu. - Daniel Zaugg
    3 Interaktionen
    Neu bei YB
    Kuratorin Kathleen Bühler.
    Kunstmuseum Bern