Ja-Komitee will mit Einzelbesteuerung gerechtere Steuern erreichen
Keine Heiratsstrafe mehr bei den Steuern, mehr Erwerbstätige mit höheren Pensen und eine bessere Altersvorsorge: Mit diesen Argumenten wirbt ein überparteiliches Komitee für ein Ja zur Individualbesteuerung. Abgestimmt wird am 8. März.

Gemäss der vom Parlament im Sommer 2025 mit knappen Mehrheiten beschlossenen Vorlage werden Ehepaare künftig nicht mehr gemeinsam besteuert, sondern getrennt, wie unverheiratete Paare. Weil der Entscheid von mehreren Parteien und Kantonen bekämpft wird, hat sich nun das Stimmvolk dazu zu äussern.
Mit der Umstellung werde die verfassungswidrige Heiratsstrafe korrigiert, argumentiert das Ja-Komitee. Und weil Zweiteinkommen weniger hoch besteuert würden, lohne sich jede Stunde Erwerbsarbeit. Das wiederum verschaffe der Wirtschaft zusätzliche Arbeitskräfte, und höhere Einkommen verbesserten Altersrenten.
Zum Komitee gehören FDP, GLP, Grüne und SP und deren Jungparteien, Wirtschaftsverbände wie Economiesuisse und Arbeitgeber-Verband und Alliance F, der Bund Schweizerischer Frauenorganisationen.










