Steuern

Nidwalden nimmt 2025 deutlich mehr Steuern ein als budgetiert

Keystone-SDA
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Nidwalden,

Der Kanton Nidwalden hat im vergangenen Jahr 17,7 Millionen Franken mehr Steuern von natürlichen Personen eingenommen als budgetiert. Dank diesen Einnahmen schliesst die Rechnung mit einem Plus statt einem Defizit ab.

Kanton Nidwalden
Eine Fahne des Kanton Nidwalden (Symbolbild). - Keystone

Das operative Ergebnis fällt um 19,6 Millionen Franken positiver aus als im Budget vorgesehen, wie aus der am Mittwoch präsentierten Staatsrechnung hervorging. «Sehr zufrieden» sei die Regierung mit dem Abschluss, sagte Finanzdirektorin Michèle Blöchliger (SVP) vor den Medien.

Statt des Defizits von 3,9 Millionen Franken resultierte ein Plus von 15,7 Millionen Franken. Nach Einlagen in die Reserven von 12,5 Millionen Franken beträgt das Gesamtergebnis der Erfolgsrechnung 3,2 Millionen Franken.

Besonders erfreut zeigte sich Blöchliger darüber, dass sich die höheren Steuererträge auf alle Gemeinden verteilten und nicht nur einzelne davon profitierten.

Die Erträge bei den juristischen Personen und der Grundstückgewinnsteuern fielen hingegen um total 1,9 Millionen Franken tiefer aus als budgetiert.

Der Kanton profitierte zudem von 10,1 Millionen Franken an Gewinnausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank (SNB), die um 6,7 Millionen Franken höher ausfielen als budgetiert.

Nidwalden nahm jedoch nicht nur mehr ein als vorgesehen, der Kanton gab auch mehr aus. Mehraufwände von total 10,9 Millionen Franken fielen für Spitäler, Pflege und Heime sowie Ergänzungsleistungen und Prämienverbilligungen an. Der Sachaufwand blieb hingegen 3,1 Millionen Franken unter dem Budget. Insgesamt lag der betriebliche Aufwand bei 460,2 Millionen Franken, 7,1 Millionen Franken höher als prognostiziert.

Weniger als halb so hoch wie budgetiert fielen die Nettoinvestitionen aus. Statt 37,4 Millionen Franken investierte Nidwalden 2025 bloss 18,3 Millionen Franken. Insbesondere die Strassenbauprojekte blieben um 12,2 Millionen Franken unter dem Budget.

Mit diesem Rechnungsabschluss erhöhte sich das Eigenkapital des Kantons um 17,1 Millionen Franken auf neu 391,9 Millionen Franken, was «sehr solide» sei, sagte Blöchliger. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 184,5 Prozent, deutlich tiefer als nach dem ausserordentlich erfolgreichen Jahr 2024, als er noch 265,1 Prozent betrug.

Kommentare

User #3611 (nicht angemeldet)

ich bin für eine Übernahme Obwaldens!

User #5551 (nicht angemeldet)

Was für ein Unsinn. Wir füllen die Steuererklärung fürs 2025 ja erst aus.

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