Steuern

    Solothurn: Millionen-Einbussen wegen AKW-Stillstand

    Keystone-SDA Regional
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    Solothurn,

    Der lange Stillstand des AKW Gösgen in Däniken SO hat auch Auswirkungen auf die Solothurner Staatsfinanzen. Der Regierungsrat rechnet damit, dass der Energiekonzern Alpiq allein für das Jahr 2025 rund sechs bis sieben Millionen Franken weniger Steuern bezahlen wird.

    AKW Gösgen
    Der Stillstand des AKW Gösgen in Däniken SO geht ins Geld: Der Kanton Solothurn rechnet mit weniger Einnahmen bei den Steuern und bei den Wassergebühren. - keystone

    Auch Wassergebühren in der Höhe von insgesamt 2,5 bis 3 Millionen Franken entfallen, weil das AKW Gösgen für die Kühlung weniger Aarewasser verdunstet. Diese Angaben machte der Regierungsrat am Mittwoch in der Beantwortung von Interpellationen aus den Reihen von Grünen und Junge SP im Kantonsrat.

    Das Gebührengeld fehlt laut Regierungsrat in der Finanzierung für Wasserbau, Gewässerschutz und Altlastensanierung. Nach der vom Kantonsrat beschlossenen Erhöhung beträgt die Gebühr 30 Rappen pro Kubikmeter Wasser. Das ergibt gemäss Regierungsrat pro Quartal üblicherweise eine Gebühreneinnahme von bis zu 1,3 Millionen Franken.

    Sind AKWs für dich eine Bedrohung?

    Das AKW wurde Ende Mai 2025 vom Netz genommen. Grund für den Stillstand ist die Behebung von Schwachstellen im Speisewassersystem, die bei einem Rohrbruch zu Sicherheitsrisiken führen könnten.

    Die Aufsichtsbehörde, das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi), beauftragte den Betreiber, möglichen Überlastungen im Speisewasser-Rohrleitungssystem nachzugehen. Der Betreiber musste entsprechend zusätzliche Sicherheitsnachweise beim Ensi einbringen.

    Die Inbetriebnahme hat sich seither mehrmals verzögert. Das AKW soll nach aktuellem Stand am 21. März wieder ans Netz gehen. Vorher muss das Ensi die Nachweise überprüfen und die Freigabe für das Wiederanfahren der Anlage erteilen.

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    Kommentare

    User #5933 (nicht angemeldet)

    Antje ist Unternehmerin des Jahres, und gleichzeitig hat die gesamte Geschäftsleitung Alpiq verlassen.

    User #9365 (nicht angemeldet)

    Es ist nach wie vor nicht bekannt, was die langfristige Verarbeitung des derzeitigen Kernmaterials kostet. Das bedeutet, dass diejenigen, die aus Kostengründen für Kernenergie sind, völlig aus der Luft gegriffen reden. Was diese Leute tun, ist, die Probleme auf die nächsten Generationen abzuwälzen, und wen interessiert das schon, denn sie sind dann längst tot und es ist nicht ihr Problem: Willkommen im NEO-KAPITALISTISCHEN RAUBTRAUM

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