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Iran-Krieg birgt Risiken für Schweizer Stromversorgung

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Bern,

Der Krieg im Iran könnte Folgen für die Schweizer Stromversorgung haben. Die zuständige Bundesbehörde warnt wegen der angespannten Lage auf dem europäischen Gasmarkt vor Unsicherheiten für die Stromversorgung im kommenden Winter.

Werner Luginbühl, Präsident der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom), weist auf Herausforderungen bei der Schweizer Stromversorgung hin.
Werner Luginbühl, Präsident der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (Elcom), weist auf Herausforderungen bei der Schweizer Stromversorgung hin. - KEYSTONE/KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Zwar weise die aktuelle Preisentwicklung am Markt nicht auf eine erwartete Stromknappheit hin, teilte die Eidgenössische Elektrizitätskommission (Elcom) am Donnerstag mit. Europa verfüge über grosse Kapazitäten bei Flüssiggas-Terminals, und die französischen Kernkraftwerke zeigten eine hohe Verfügbarkeit.

Jedoch könnte sich insbesondere die unsichere Verfügbarkeit von Gas in einem Extremszenario auf die Stabilität der Stromversorgung auswirken. Grund dafür seien die Blockade der Strasse von Hormus und die aktuell tiefen Füllstände der europäischen Gaslager.

Mittelfristig weist die Elcom auf Herausforderungen beim Unterhalt des Übertragungsnetzes hin. Rund sechzig Prozent der etwa 12'000 Tragwerke seien zwischen fünfzig und achtzig Jahre alt. Deren Modernisierung müsse vorwärtsgehen.

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Kommentare

User #2168 (nicht angemeldet)

Tag täglich irgendwelche Warnungen, das nimmt natürlich kein Vernünftiger Mensch mehr ernst. Man könnte auch warnen bereits in 4 Monate Könnte ein Meteorit die Stadt Zürich Treffen.

User #5951 (nicht angemeldet)

Ich glaube das Ganze ist sehr viel subtiler angelegt. Das politische und wirtschaftliche Establishment versucht mit Scheinargumenten nicht nur die Nachhaltigkeitsinitiative sondern auch die BIII nach ihrem Gusto zu drehen. Die Gasversorgung ist kein zentraler Energieträger in der Schweiz. Dies im Unterschied zu Deutschland. Dort fundiert ein erheblicher Teil der produzierenden Wirtschaft auf einer funktionierenden Gasversorgung. Oder ein anderes Beispiel, BR Jans posaunt man müsse das Unispital Basel sofort schliessen wenn die Nachhaltigkeitsinitiative angenommen würde. Das ist nicht nur falsch, nein es ist wissentlich gelogen. Shame on you Mister Jans.

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