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    GFS-Umfrage: Enges Rennen bei SRG-Halbierungsinitiative

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Sieben Wochen vor der Abstimmung deutet die erste GFS-Umfrage zur SRG-Halbierungsinitiative auf ein enges Rennen hin.

    SRG Generaldirektion
    Die SRG-Halbierungsinitiative will die Medienabgabe von 335 auf 200 Franken senken. - srgssr.ch

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zur SRG-Initiative zeichnet sich eine Pattsituation mit leichtem Nein-Vorteil ab.
    • 52 Prozent wären Mitte Januar eher oder bestimmt gegen die Halbierungsinitiative gewesen.
    • Die Individualbesteuerung und Bargeld-Initiative finden laut dem Umfrage Gehör.

    Laut der ersten SRG-Umfrage zeichnet sich sieben Wochen vor der Volksabstimmung bei der Halbierungsinitiative eine Pattsituation ab. Die Klimafonds-Initiative wäre abgelehnt worden.

    Anklang fand das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung. Und bei der Bargeld-Initiative fanden sowohl die Initiative selbst als auch ihr Gegenentwurf bei den Befragten Gehör.

    Dies ergab die erste Welle der SRG-SSR-Trendbefragung zu den Volksabstimmungen vom 8. März 2026, die vom Forschungsinstitut gfs.bern durchgeführt wurde. Die Ergebnisse, die am Freitag veröffentlicht wurden, stellten eine Momentaufnahme dar und seien nicht als Prognose zu verstehen, hiess es.

    Patt-Situation bei SRG-Initiative

    Wäre die SRG-Initiative bereits Mitte Januar zur Abstimmung gelangt, hätten 52 Prozent der stimmberechtigten Personen mit fester Teilnahmeabsicht bestimmt oder eher dagegen gestimmt, während 46 Prozent bestimmt oder eher dafür gewesen wären.

    Wirst du für die SRG-Halbierungsinitiative stimmen?

    Dies entspreche zu Beginn der Hauptkampagnenphase einer Pattsituation, bei lediglich 2 Prozent Unentschiedenen. Hier sei die Meinungsbildung in der frühen Phase des Abstimmungskampfes am meisten fortgeschritten. So geben 78 Prozent der Teilnahmewilligen laut der Umfrage eine feste Stimmabsicht für oder gegen die Vorlage an.

    Für Bargeld-Initiative

    Das frühe Meinungsbild zur Bargeld-Initiative falle zugunsten der Initiative aus: 65 Prozent der Teilnahmewilligen hätten am 18. Januar 2026 für die Vorlage gestimmt, 31 Prozent dagegen. 4 Prozent waren noch unentschlossen.

    Bargeld-Initiative
    Richard Koller, Initiator der Initiative «Bargeld ist Freiheit», rechts, diskutiert mit Roland Rino Buechel, Nationalrat SVP-SG, vor Beginn einer Medienkonferenz des Komitees der Volksinitiative am Dienstag, 6. Januar 2026 in Bern. - keystone

    Der direkte Gegenentwurf von Bundesrat und Parlament erfahre ähnlich breite Unterstützung: 67 Prozent äusserten sich dafür, 26 Prozent dagegen und 7 Prozent waren noch unentschlossen. In der Stichfrage sei eine Präferenz für den Gegenentwurf auszumachen: Die Meinungsbildung zur Bargeld-Initiative zeige sich erst wenig gefestigt.

    In der Tendenz für Individualbesteuerung

    Das frühe Meinungsbild zum Bundesgesetz über die Individualbesteuerung fällt zugunsten der Vorlage aus: 64 Prozent der teilnahmewilligen Stimmberechtigten hätten zum Umfragezeitpunkt für die Vorlage gestimmt, 30 Prozent dagegen.

    Frau Laptop Steuererklärung Individualbesteuerung
    Die Individualbesteuerung sieht vor, dass jede Person ihre Steuererklärung einzeln ausfüllt. (Symbolbild) - Keystone

    Mehr als drei Viertel der Stimmenden gehen von einer Annahme aus. Mit 65 Prozent äussert eine Mehrheit der Teilnahmewilligen gefestigte Meinungen für oder gegen die Vorlage. Sechs Prozent sind noch ganz unentschlossen.

    Klimafonds-Initiative mit weniger Chancen

    Wäre die Klimafonds-Initiative am 18. Januar 2026 zur Abstimmung gelangt, hätte eine relative Mehrheit von 60 Prozent der Stimmberechtigten bestimmt oder eher dagegen gestimmt. 35 Prozent hätten bestimmt oder eher dafür votiert, 5 Prozent äusserten keine Meinung.

    Klimafonds-Initiative
    Befürworterinnen und Befürworter der Klimafonds-Initiative stellen ihre Kampagne in Bern den Medien vor. - keystone

    Das Meinungsbild zur Klimafonds-Initiative sei bereits in einer frühen Phase mittel gefestigt. 64 Prozent der Teilnahmewilligen äussern demnach eine klare Stimmabsicht.

    Die Stimmbeteiligung liege mit 47 Prozent bislang nahe am langjährigen Durchschnitt.

    Realisiert wurde die Befragung zwischen dem 12. Januar und dem 26. Januar 2026 bei 15’371 Stimmberechtigten. Der statistische Fehlerbereich betrage +/-2,8 Prozentpunkte.

    Kommentare

    User #4234 (nicht angemeldet)

    ich bin für abo.. so kann jeder wie er will.. ich auf jedenfall will nicht srg zwangsgebühren zahlen

    User #4947 (nicht angemeldet)

    Wes Geistes Kind die SVP Reichen sind, zeigt ein Blick in das Handelsregister. Banker Matter und Aeschi, Robinhoods der Armen. Glaubwürdigkeit sieht anders aus. SVP-Blätter gibt es schon genug. Das Volk braucht ausgewogene Informationssendungen.

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