Junge Medienschaffende sagen Nein zu Halbierungsinitiative
Die Organisation Junge Journalistinnen und Journalisten Schweiz (JJS) lehnt die Halbierungsinitiative ab. Müsste die SRG mit viel weniger Geld auskommen als heute, beeinträchtigte dies den Berufseinstieg junger Medienschaffender, schreibt JJS in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) sei heute mit Praktika, Ausbildungsprogrammen und als grosse Arbeitgeberin ein wichtiger Pfeiler für den Einstieg junger Medienschaffender in die Branche, heisst es im Communiqué weiter. Die JJS gibt es seit 2006 und vereint Medienschaffende bis 30 Jahren.
Lanciert wurde die SRG-Halbierungsinitiative aus SVP-Kreisen. Sie kommt am 8. März vors Volk. Die Initianten argumentieren, es brauche eine Entlastung der Haushalte in Zeiten steigender Krankenkassenprämien und Mieten. Schweizerinnen und Schweizer zahlten heute die weltweit höchsten Radio- und TV-Gebühren. Entlastet werden sollten namentlich junge Menschen, die Medienangebote finanzieren müssten, die sie nicht konsumierten.






