Die jüngsten Schüler im Kanton Genf erhalten schulfrei
Im Kanton Genf ergreift das Departement für öffentliche Bildung nach der Auslösung der Hitzewarnung Massnahmen zum Schutz der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler. Die 1. und 2. Primarklassen sind am kommenden Montag und Dienstag vom Schulbesuch befreit.

Alle Schulen werden einen Bereitschaftsdienst einrichten, teilte das Departement für öffentliche Bildung (DIP) am Donnerstag mit. Für die Klassenstufen der 3. bis 8. Primarstufe hängt die Situation von den Temperaturen in den Gebäuden ab. Die Schulleitungen können beschliessen, die Schulpflicht aufzuheben. Auch die Schulleitungen der Orientierungsstufen werden Massnahmen zur Sicherheit und zum Wohlbefinden der Schüler ergreifen. Die Eltern werden direkt informiert.
Da bestimmte Aktivitäten im Freien bei grosser Hitze nicht möglich sind, werden Schulausflüge, Schulwanderungen oder Sporttage verschoben oder abgesagt. Der Sportunterricht im Freien oder mit hoher körperlicher Belastung wird bis zum Ende der Hitzewarnung ausgesetzt.
Während der Unterricht in der Primarstufe und in der Orientierungsstufe offiziell am 26. Juni endet, stehen den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe II noch einige Prüfungen bevor. Das DIP weist darauf hin, dass die Schulleitungen ihre Organisation je nach Temperatur in den Gebäuden anpassen können.
Der Kantonsarztdienst hat die Hitzewarnung am Donnerstag ausgerufen; sie gilt mindestens bis nächsten Dienstag. Das DIP wird die Eltern informieren, sollte sich die Situation weiter hinziehen. Die ab Mittwoch geplanten Schulfeste der Primarstufe werden je nach Entwicklung der Wetterlage entweder wie geplant stattfinden oder angepasst werden.










