«Bückling gemacht»: Guy Parmelins Haltung gibt zu reden
Bundespräsident Guy Parmelin empfing US-Präsident Donald Trump und traf den ukrainischen Präsidenten. Dabei fällt seine Körperhaltung auf.
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Das Wichtigste in Kürze
- In leicht gebückter Haltung schüttelt Bundespräsident Guy Parmelin US-Präsident Donald Trump die Hand.
- «Guy, der Bückling, Parmelin», spottet ein User.
- Guy Parmelin sagt, was Sache ist.
Lange schüttelt Bundespräsident Guy Parmelin US-Präsident Donald Trump die Hand. Und das in leicht gebückter Haltung. «Guy, der Bückling, Parmelin», spottet ein User auf X.
Ein weiterer witzelt: «Fast hätte er noch den Bückling gemacht.» Ein User will Parmelin «fast kniend» beobachtet haben. «Mir wird schlecht vom Zuschauen», schreibt er.
Treffen der Bundespräsident und der US-Präsident aufeinander, ist die Aufmerksamkeit derzeit besonders gross. Denn seit über einem Jahr steckt die Schweiz mit den USA in zähen Zollverhandlungen.
Die spöttischen Kommentare posteten die User zu einem Video im Rahmen des G7-Gipfels. Am Montag empfing Guy Parmelin am Flughafen Genf Donald Trump und weitere Staats- und Regierungschefs.
«Problem mit seinen Beinen?»
Am Montagabend traf Guy Parmelin zudem den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Gespräch. In einem Video-Post auf Instagram zeigt Parmelin eine kurze Szene aus dem Treffen.
«Wichtiges Treffen mit Präsident Selenskyj», verkündete er in einem Post auf Instagram. Er habe die Bereitschaft der Schweiz bekräftigt, hochrangige Treffen auszurichten und ihre guten Dienste angeboten.
Der Post zählt rund 2000 Likes und über 400 lobende oder kritische Kommentare.
Aber auch bei diesem Video gibt die Körperhaltung des SVP-Bundesrats zu reden. Im Gespräch mit Selenskyj sitzt er auf einem Stuhl – das rechte Bein auffällig nach vorne gestreckt. «Hat er ein Problem mit seinen Beinen?», fragt ein User auf X.
«Keine Rückenschmerzen»
Der Bundespräsident hat weder vor Trump Bückling gemacht noch ein körperliches Problem.
«Ich habe mich über Ihre Frage gebeugt», lässt Parmelin gegenüber Nau.ch ausrichten. «Und stelle fest, dass ich keine Rückenschmerzen habe, dass ich gesund bin, und dass deshalb auch keine Operation vorgesehen ist.»
Zuvor erklärte Parmelin gegenüber Medien bereits, dass er den «Parmelin-Rücken» geerbt habe. In seiner Familie hätten die Männer diese Haltung.
«Eingriff verlief problemlos»
Sein Bundesratskollege Albert Rösti hat hingegen eine Rückenoperation hinter sich. Im April musste sich der Energieminister einer nicht aufschiebbaren Rückenoperation unterziehen. Es handelte sich um eine Nervenbefreiung und Versteifung der Lendenwirbelsäule.
Der Eingriff liess sich aus medizinischen Gründen nicht weiter aufschieben. «Die Beschwerden nahmen zu, daher war der Zeitpunkt nicht gewählt, sondern medizinisch bedingt.» Dies sagt eine Mediensprecherin des Energiedepartements (UVEK) auf Anfrage.
Nach der Operation arbeitete Rösti mehrere Wochen eingeschränkt von zuhause aus weiter. Ende Mai kehrte er ins Bundeshaus zurück.
Ab Juli wird er Auftritte und externe Termine wieder wahrnehmen. «Der Eingriff Ende April verlief problemlos und Bundesrat Rösti hat sich seither sehr gut erholt», sagt die Mediensprecherin.























