Trump lässt Wahlunterstützung für Netanjahu offen

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Israel,

US-Präsident Donald Trump lässt seine Unterstützung für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu bei der kommenden Parlamentswahl nach Angaben des israelischen Senders Kan vorerst offen. Demnach sagte Trump in einem Interview, er werde Netanjahu bei der Wahl wahrscheinlich unterstützen, aber müsse erst einmal abwarten, wer kandidiere. Trump fügte hinzu, er habe ein gutes Verhältnis zu Netanjahu, aber dieser müsse vernünftiger handeln.

ARCHIV - US-Präsident Donald Trump schüttelt dem israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Ende einer Pressekonferenz die Hand. Foto: Alex Brandon/AP/dpa
ARCHIV - US-Präsident Donald Trump schüttelt dem israelischen Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Ende einer Pressekonferenz die Hand. Foto: Alex Brandon/AP/dpa - Keystone/AP/Alex Brandon

Ein Termin für die Wahl zur Knesset steht noch nicht fest. Das Gesetz schreibt eine Durchführung bis zum 27. Oktober 2026 vor. Aktuellen Umfragen zufolge verfehlt die amtierende Regierungskoalition ihre parlamentarische Mehrheit.

Bei der Wahl 2019 zeigte sich der israelische Ministerpräsident noch auf riesigen Bannern gemeinsam mit US-Präsident Trump unter dem Slogan «Netanjahu – eine andere Liga».

In jüngster Zeit äusserte Trump in ungewohntem Masse öffentliche Kritik an Netanjahu. So bezeichnete er ihn als «sehr schwierigen Typen» und warf ihm fehlendes Urteilsvermögen vor. Er kritisierte auch das Vorgehen der israelischen Armee im Libanon.

Nach Informationen der Zeitung «Wall Street Journal» belasten diese Differenzen das Verhältnis der beiden Politiker zunehmend. Trumps Frustration über Netanjahu sei in den vergangenen Wochen zeitweise übergekocht, da er versucht habe, den Krieg mit dem Iran zu beenden, während der israelische Ministerpräsident darauf bedacht gewesen sei, den Kampf fortzusetzen, hiess es. Das Blatt zitierte einen hochrangigen Regierungsvertreter, dass Netanjahu in Telefonaten mit Trump in der Regel auf verstärkte Militäreinsätze dränge, und der US-Präsident davon mittlerweile genug habe.

Kommentare

User #1690 (nicht angemeldet)

Netan muss gehen adiei

User #4281 (nicht angemeldet)

Da man Staaten welche ähm... "Friedfertige Vorwärtsverteidigung" betreiben und "aus Liebe und Rücksicht ein paar hundert oder tausend oder zehntausend oder hunderttausende zivile Opfer leider nicht verhindern kann", wie Israel nicht mehr kritisieren darf. Sage ich: Danke Israel für eure Menschenliebe und Hochhalten des Völkerrechts und der Menschenwürde! I LOVE ISRAEL! I LOVE TRUMP!

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