Bürgenstock

Bürgenstock Resort musste 1200 Buchungen stornieren

Keystone-SDA
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Nidwalden,

Das Bürgenstock Resort hat wegen der kurzfristig angesetzten Gespräche zwischen den USA und dem Iran etliche Buchungen stornieren müssen.

Iran-Gipfel
Fanden spontan auf dem Bürgenstock statt: Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran fanden auf dem Bürgenstock statt.
  • Für die Vorbereitungen hatte das Bürgenstock Resort nur rund 48 Stunden Zeit.
  • Es mussten wegen des Gipfels 1200 Buchungen storniert werden, so der Hoteldirektor.

Das Bürgenstock Resort hat die kurzfristig angesetzten Gespräche zwischen der USA und Iran innert weniger als 48 Stunden vorbereiten müssen. Dies sagte Resort-Direktor Chris Franzen in einem Interview mit «CH Media».

Bis zum Beginn der Gespräche hätten Sicherheitsdispositiv, Verhandlungsräume, Medienzentrum, Hotelzimmer und Verpflegung organisiert werden müssen.

«Da gibt es tausend Details, an die man denken muss. Bis hin zu den 'Fähnli' am Verhandlungstisch», sagte Franzen in dem am Mittwoch publizierten Gespräch.

2000 Gästen musste abgesagt werden

Für den Ukraine-Gipfel vor zwei Jahren seien dafür noch mehrere Monate zur Verfügung gestanden.

Wegen der Konferenz seien 1200 Buchungen mit insgesamt mehr als 2000 Gästen storniert worden. «Das tat mir als Gastgeber natürlich besonders weh», sagte Franzen.

Chris Franzen
Musste die Buchungen von 2000 Gästen wegen des Iran-Gipfels stornieren: Bürgenstock-Direktor Chris Franzen. - keystone

Besonders schwierig sei es gewesen, Reisende zu erreichen, die sich bereits auf dem Weg in die Schweiz befunden hätten. Ein rund 20-köpfiges Spezialteam habe während drei Tagen rund um die Uhr Umbuchungen organisiert. Die Kosten dafür habe das Resort übernommen.

Keine Einnahmeausfälle

Seinen Angaben zufolge waren die rund 380 Zimmer des Hotels während der Gespräche vollständig belegt. Sie seien gleichmässig auf die Delegationen der USA, Irans, Katars und Pakistans verteilt worden.

Findest du es gut, dass die Friedensgespräche in der Schweiz stattfanden?

Einnahmeausfälle habe das Resort deshalb keine verzeichnet. Bei den Kosten für das Sicherheitsdispositiv sei das Bürgenstock nicht involviert gewesen.

Franzen bezeichnete die Austragung der Friedenskonferenz als gute Nachricht für die Region und die Schweiz. Das Resort leiste dazu gerne seinen Beitrag.

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Kommentare

User #1725 (nicht angemeldet)

Bin mir zimlich sicher er mscht das nicht einfach so...wenn die Kosten für die Umbuchungen übernommen wurden dann hat ein Zimmer wesentlich mehr gekostet für die Konferenz also es die anderen gekostet hätte. Ich würde mich ja freuen wenn hemand klagen würde wegen Diskriminierung oder so. Würde mich wunder nehmen ob sowas legal ist, Vertragskündigung wegen Aussicht auf bessere Gewinne.

User #78 (nicht angemeldet)

Diesen "Nobelschuppen" am besten für die Zukunft einfach solange boykottieren bis er pleite ist.

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