Kanton Nidwalden zieht positive Bilanz nach Bürgenstock-Gipfel
Der Kanton Nidwalden hat nach dem Treffen von Delegationen aus den USA, dem Iran und vermittelnden Staaten eine positive Bilanz gezogen. Die Sicherheit sei während des Anlasses auf dem Bürgenstock jederzeit gewährleistet gewesen.

Das Treffen hochrangiger Delegationen fand am 21. und 22. Juni statt, wie der Kanton Nidwalden am Montag mitteilte. Die Kantonspolizei Nidwalden leitete den Sicherheitseinsatz in Zusammenarbeit mit anderen Polizeikorps, Bundesbehörden und der Armee.
Die hohe internationale Aufmerksamkeit und die dynamische Planung stellten besondere Herausforderungen dar. «Die erfolgreiche Durchführung hat gezeigt, dass unsere Sicherheitsorganisation auch unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen leistungsfähig und verlässlich ist», liess sich der Nidwaldner Polizeikommandant Stephan Grieder zitieren.
Die für die Bevölkerung geltenden Einschränkungen werden nun schrittweise aufgehoben. Justiz- und Sicherheitsdirektorin Karin Kayser-Frutschi dankte den Einwohnerinnen und Einwohnern für ihr Verständnis. Die Vorkehrungen seien unumgänglich gewesen.
Die Gesamtkosten für den Einsatz werden derzeit ermittelt. Laut Kayser-Frutschi laufen bereits erste Gespräche mit dem Bund über eine Mitfinanzierung der Kosten. Der Einsatz werde nun ausgewertet, um Erkenntnisse für künftige Sicherheitsdispositive zu gewinnen.










