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Bundesrat will Partner für Krypto-Informationsaustausch festlegen

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Bern,

Der Bundesrat will den automatischen Informationsaustausch über Kryptowerte einführen und hat dazu eine Vernehmlassung eröffnet.

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Die Parlamentsdienste rechnen mit rund 120’000 Besuchenden pro Jahr. (Archivbild) - keystone

Der Bundesrat will festlegen, mit welchen Ländern die Schweiz den automatischen Informationsaustausch (AIA) über Kryptowerte einführen soll. Er hat dazu eine Vernehmlassung eröffnet. Der Informationsaustausch soll Anfang 2026 aufgenommen werden.

Mit der am Mittwoch verabschiedeten Vernehmlassungsvorlage stellt der Bundesrat zur Diskussion, mit welchen der 111 Staaten und Gebiete, mit denen die Schweiz den AIA aktiviert hat, ab 1. Januar 2026 automatisch Informationen auch über Kryptowerte ausgetauscht werden sollen. Die Vernehmlassung dauert bis zum 15. November 2024.

Auswahl an Partnerländern für Austausch

Auf der Liste der Länder stehen unter anderem alle EU-Staaten, Australien, Grossbritannien und die Vereinigten Arabischen Emirate. Zur Diskussion stellt der Bundesrat auch, mit welchen Ländern der AIA über Kryptowerte allenfalls später eingeführt werden könnte. Auf dieser Liste stehen unter anderen China, Katar und Saudi-Arabien.

Konkret werden soll der Austausch erst, wenn die Partnerländer an Informationen aus der Schweiz informiert sind. Zudem müssen die Länder die Voraussetzungen des Melderahmens der OECD für Kryptowerte erfüllen.

Die Vernehmlassung zur Erweiterung des AIA auf Kryptowerte an sich läuft seit dem vergangenen Mai und noch bis 6. September. Der AIA soll per 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Kommentare

User #6083 (nicht angemeldet)

Kryptos sind noch nicht mal reguliert aber der Bundesrat prescht schon vor. Wie erstaunlich....

User #2991 (nicht angemeldet)

Natürlich mit keinem Land, er soll lieber das Volk/Bankgeheimniss wieder fördern.

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