Bundesrat

Bundesrat will Funknetzanlagen für den Notfall nachrüsten

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Das für den Fall eines Blackouts installierte Sicherheitsfunksystem Polycom soll nach Meinung des Bundesrats nachgerüstet werden. Das Parlament soll für Beschaffung, Betrieb und Unterhalt bis 2035 einen Verpflichtungskredit in Höhe von 60 Millionen Franken bewilligen.

strom rettungsschirm
Eine Hochspannungsleitung. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Polycom ist das stromnetzunabhängige Funknetz der Behörden und Blaulichtorganisationen.

Durch die Ausrüstung der Anlagen mit Batteriesystemen soll die Kommunikation auch im Falle eines Zusammenbruchs des Stromnetzes flächendeckend sichergestellt bleiben. Für punktuelle, länger dauernde Ausfälle sollen gemäss der am Mittwoch verabschiedeten Botschaft zudem sechzig mobile Notstromaggregate beschafft werden, die flexibel eingesetzt werden können.

Anders als vor der Vernehmlassung geplant, sollen die fix installierten und mit fossilen Brennstoffen betriebenen Netzersatzanlagen nun mit Lithium-Ionen-Batterien ausgerüstet werden, wie der Bundesrat schreibt. Das sei die ökologisch sinnvollste und kosteneffizienteste Lösung. Der Einsatz der gängigen erneuerbaren Energien sei bei einer Strommangellage dagegen nicht sinnvoll.

Von den beantragten 60 Millionen Franken sollen nach Ansicht des Bundesrats Gelder im Umfang von 41,2 Millionen Franken mit vorliegendem Bundesbeschluss freigegeben werden. Die restlichen Mittel im Umfang von 18,8 Millionen Franken sollen vom Bundesrat bei Mehrkosten insbesondere für Notstromaggregate freigegeben werden.

Kommentare

Weiterlesen

x
263 Interaktionen
Schweiz ist zu teuer
Gelder
80 Interaktionen
Gelder

MEHR BUNDESRAT

31 Interaktionen
Bern
Martin Pfister Armee Mehrwertsteuer
361 Interaktionen
Mit Mehrwertsteuer
NDB
9 Interaktionen
Revision

MEHR AUS STADT BERN

1 Interaktionen
Wirbel um Grafik
Seoane
12 Interaktionen
Europa-League-Out
nau
43 Interaktionen
Bittere YB-Pleite
Daniel Beyeler FDP Bern
3 Interaktionen
Daniel Beyeler (FDP)