Bundesrat Rösti fordert minimale globale KI-Regeln
Die Schweiz setzt sich für eine internationale Regulierung der Künstlichen Intelligenz (KI) ein – allerdings in einem minimalen Rahmen. Bundesrat Albert Rösti sagte am Mittwoch, er erwarte vom weltweiten KI-Gipfel im kommenden Juni in Genf konkrete Ergebnisse.

Für die Schweiz sieht er dabei eine Chance, sich zwischen den Grossmächten zu positionieren. «Es ist Aufgabe der Uno, eine minimale Governance zu präsentieren», sagte Rösti vor den Medien in Genf nach dem Globalen Dialog zur KI-Governance, der am Montag und Dienstag stattgefunden hatte.
Seiner Ansicht nach sollte die Branche vor allem ein System zur Zertifizierung von Unternehmen einführen, das gute Praktiken ausweist. Eine übermässige Regulierung sei zu vermeiden, betonte der Bundesrat.
Der Gipfel im Juni nächsten Jahres müsse die Schweiz als Innovationsstandort präsentieren, der Lösungen für alle anbieten könne. Nach dem ersten Gipfel im Vereinigten Königreich sowie den Treffen in Südkorea, Frankreich und Indien wird die Schweiz das fünfte Gastgeberland sein.














