Bundesrat

Schienen und Strassen: Hier plant der Bundesrat Milliarden-Projekte

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Die öffentliche Debatte zu den für die nächsten Jahrzehnte geplanten Ausbauten von Nationalstrassen und Eisenbahn-Infrastrukturen kann beginnen.

Strassen und Zug
Europa-Brücke in Zürich: Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zu seinen Ausbauplänen für Strasse und Schiene eröffnet. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Bundesrat plant Projekte zum Ausbau von Nationalstrassen und Eisenbahn-Infrastrukturen.
  • 68 kleine und mittelgrosse, bereits beschlossene Projekte sollen gestrichen werden.
  • Weitere 31 Projekte für rund 16 Milliarden Franken im Bereich der Nationalstrassen werden ebenfalls nicht weiterverfolgt.

Jetzt startet die öffentliche Debatte zu den für die nächsten Jahrzehnte geplanten Ausbauten von Nationalstrassen und Eisenbahn-Infrastrukturen. Der Bundesrat hat die Vernehmlassung zu der Vorlage eröffnet. Darin sind auch Verzichte Thema.

Für die Bahn soll per 2030 die Verbindung zwischen Biel und Genf verbessert werden. Per 2035 sollen der Viertelstundentakt zwischen Bern und Zürich und der Halbstundentakt zwischen Basel und Zürich respektive Bern und Luzern eingeführt werden.

Strassen
Der Bundesrat plant den Ausbau von Nationalstrassen und der Bahn-Infrastruktur. - keystone

Per 2045 sind Ausbauten der Bahnhöfe Genf Cornavin und Basel geplant sowie eine erste Etappe des Bahnhofes Luzern. Der Bundesrat merkt an, dass für die Bauten das bis 2030 befristete Mehrwertsteuer-Promille für den Bahninfrastrukturfonds verlängert werden muss. Das erfordert eine Volksabstimmung.

Der Bundesrat will aber auch verzichten: 68 kleine und mittelgrosse Projekte, die das Parlament schon beschlossen hat, sollen gestrichen werden. Sie haben einen Umfang von 2,5 Milliarden Franken. Gründe seien die beschränkten finanziellen Mittel und die in einem Expertenbericht verlangte Neupriorisierung, schrieb der Bundesrat.

A1 soll teilweise sechs Spuren erhalten

Die Nationalstrassen will die Landesregierung dort ausbauen, wo es häufig Staus gibt respektive Autofahrer und -fahrerinnen auf andere Strassen ausweichen. Die Abschnitte der A1 zwischen Aarau-Ost und der Verzweigung Birrfeld im Kanton Aargau respektive Perly und Bernex im Kanton Genf sollen sechs Spuren erhalten.

31 Projekte für rund 16 Milliarden Franken, die bisher Teil des Programms zur strategischen Entwicklung der Nationalstrassen waren, werden nicht weiterverfolgt. Dazu gehören auch die 2024 an der Urne abgelehnten A1-Erweiterungsprojekte Schönbühl-Kirchberg im Kanton Bern respektive zwischen Le Vengeron GE und Nyon VD.

Findest du es gut, dass der Bundesrat Nationalstrassen und Bahn-Infrastrukturen ausbauen will?

Die Vernehmlassung dauert bis zum 9. Oktober. Anfang 2027 soll das Parlament die Botschaft zur Vorlage erhalten.

Kommentare

User #2718 (nicht angemeldet)

Ihr wollit die 10Millionen also kompletter Ausbau der Infrastruktur.

User #5510 (nicht angemeldet)

hält sich rösti nicht an die stimme des volkes? einmal mehr?

Weiterlesen

Permafrost
62 Interaktionen
In der Schweiz
Hakenkreuz
1 Interaktionen
Künftig drohen Bussen
Radiologe
45 Interaktionen
Umstrittene Boni
newhome
24 Interaktionen
Hitze, Lüften & Co.

MEHR BUNDESRAT

Pfadfinderlager
1 Interaktionen
Bern
sdf
8 Interaktionen
Bern
2 Interaktionen
Bern
Gaza
35 Interaktionen
Bern

MEHR AUS STADT BERN

de
Tour de Suisse
Schilfdach
Bärner Stadtfescht
Hitzewelle